Schweiz vor Endspiel gegen Belgien

Die Schweiz braucht am Sonntag in Luzern im letzten Gruppenspiel gegen Belgien einen Sieg, um im Juni 2019 bei der Endrunde dabei zu sein.

Der Schweizer Remo Freuler im Hinspiel gegen Belgiens Axel Witsel
Der Schweizer Remo Freuler im Hinspiel gegen Belgiens Axel Witsel ©AFP/Getty Images

Die Rechnung ist ganz einfach: Die Schweiz muss ihr letztes Gruppenspiel in der UEFA Nations League gegen Belgien gewinnen, um in die Endrunde einzuziehen. Den Hausherren reicht dabei ein 1:0- oder ein 2:1-Sieg oder ein Erfolg ab zwei Toren Unterschied.

Leichter gesagt als getan, schließlich gewannen die Belgier alle ihre drei Partien in Gruppe A2 und das Hinspiel gegen die Schweizer kurz vor Schluss mit 2:1. Mann des Abends war im Oktober Romelu Lukaku mit einem Doppelpack, Belgiens Stürmerstar wird in Luzern allerdings genauso wie Kevin de Bruyne verletzt ausfallen.

Romelu Lukaku traf im Hinspiel zweimal
Romelu Lukaku traf im Hinspiel zweimal©AFP/Getty Images

Auch aber auch die Schweizer müssen auf mehrere Akteure verzichten, darunter auf Manuel Akanji, Roman Bürki, Johan Djourou, Breel Embolo und Admir Mehmedi. Doch Trainer Vladimir Petković will nicht klagen: "Ich habe die derzeit besten 23 Schweizer Spieler im Kader und habe in alle großes Vertrauen."

Die Generalprobe für das entscheidende Spiel gegen Belgien ging gründlich in die Hose: 0:1 am Mittwoch in Lugano nach einem lustlosen Auftritt gegen Katar. Petković, der viel experimentiert und einige Stammkräfte geschont hatte, wollte die Testspielpleite jedoch nicht überbewerten und nannte sie "Betriebsblamage".

Gegen Belgien muss jetzt eine Reaktion, eine klare Leistungssteigerung folgen, um die Endrunde zu erreichen. "Wir wollen diesen ersten Platz, denn wir wollen im nächsten Juni ein großes Turnier mit anderen Top-Mannschaften spielen", erklärte Petković. "Im Fußball ist alles möglich. Das hat Katar am Mittwoch gezeigt."

In die gleiche Kerbe schlägt Xherdan Shaqiri: "Natürlich ist Belgien der Favorit, aber wir haben vor einem Monat in Brüssel gezeigt, dass wir selbst die Weltnummer 1 ärgern und in Schwierigkeiten bringen können. Jetzt setzen wir alles daran, in Luzern in einem vollen Stadion in toller Atmosphäre unser Fußball-Jahr top abzuschließen."

 

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