Erneut torhungrig? Nati unter Zugzwang

Wichtiges Auswärtsspiel für die Schweiz: In Island gilt es, den hohen Sieg im Hinspiel zu bestätigen.

Die Schweiz feierte im ersten Duell mit Island einen 6:0-Triumph
Die Schweiz feierte im ersten Duell mit Island einen 6:0-Triumph ©AFP/Getty Images

Der Schweiz genügt in Reykjavik bereits ein Remis, um auch in der nächsten Ausgabe der UEFA Nations League in der Liga A mitmischen zu dürfen. Aber auch eine Teilnahme an der Endrunde ist noch möglich, Voraussetzung dafür ist jedoch ein Sieg gegen Island.

"Das ist ein guter und gefährlicher Gegner, das haben sie auch gegen Frankreich gezeigt", warnt Trainer Vladimir Petković, der jeglichen Nachlässigkeiten vorbeugen will, nachdem die Schweiz beim ersten Duell in St. Gallen einen 6:0-Kantersieg eingefahren hatte. 

Highlights: Schweiz - Island 6:0
Highlights: Schweiz - Island 6:0

"Über 80 Minuten hat Island gegen Frankreich sehr stark gespielt. Da war wieder das frühere Gleichgewicht zu sehen. Wir haben großen Respekt vor diesem Gegner und müssen einen sehr guten Job machen."

Hinzu kommt, dass Island bei der hohen Niederlage am ersten Spieltag ohne mehrere Stammspiele antreten musste und auch deshalb nicht in Bestform war.

"Sie werden heiß auf eine Revanche sein", glaubt auch Ricardo Rodríguez und Petković fügt hinzu: "Es gibt nie zwei gleiche Spiele. Wir müssen es uns wieder verdienen, wenn wir das Spiel gewinnen wollen."

Drei Tage nach der knappen 1:2-Niederlage in Belgien gibt es noch einige Fragezeichen in der Nati-Aufstellung. Petković wird wohl einen Wechsel im Tor vornehmen und Yvon Mvogo anstelle von Yann Sommer bringen.

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Auch im taktischen Bereich ist einiges möglich, selbst wenn der Trainer mit der Leistung gegen Belgien unter dem Strich nicht unzufrieden war. Gegen Island soll jedoch wieder mehr Offensivkraft entwickelt werden.

"Wir haben genug Qualitäten, um auch Tore zu schießen", so Xherdan Shaqiri. "Es war gegen Belgien nicht einfach für unsere Stürmer, sich da durchzukämpfen. Aber wir machen uns keine Gedanken über die Stürmer, denn sie sind gut genug, um in jedem Spiel Tore zu schießen."

 

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