Gladbach und die richtigen Entscheidungen

Borussia Mönchengladbach macht im Moment vieles richtig. Zumindest dann, wenn es wichtig ist. So wie auch gegen den WAC.

See how Mönchengladbach picked up three points in Austria.

Die Erleichterung stand den Spielern von Borussia Mönchengladbach ins Gesicht geschrieben. Der 1:0-Sieg beim Wolfsberger AC wird mit Sicherheit nicht als Glanzstunde in die Vereinschronik eingehen - aber die Tür zum Aufstieg in der UEFA Europa League wurde ganz weit aufgestoßen.

Die Kärntner haben sich wieder als harter Gegner entpuppt. "Kompliment an den WAC. Sie pressen außergewöhnlich stark. Wenn du gegen diese Mannschaft spielst, musst du im richtigen Moment die richtigen Mittel finden. Das ist keine leichte Aufgabe", atmete Marco Rose nach dem Spiel auf.

©AFP/Getty Images

"Wenn du falsche Entscheidungen triffst, dann kann dich Wolfsberg zerpflücken. Das haben wir am eigenen Leib gespürt. Sie haben großartig auf unsere Dreierkette reagiert. Wir haben dann nicht die richtigen Mittel gefunden, um ihr Pressing überspielen zu können", fügte der Trainer hinzu.

"Wir können im richtigen Moment die richtigen Entscheidungen treffen. Das ist derzeit eine unserer großen Stärken. So wie wir es in der zweiten Hälfte getan haben", meinte Goldtorschütze Lars Stindl, der auch gleichzeitig zugab, dass Gladbach "vielleicht ein bisschen glücklich" in Führung ging.

Die richtigen Maßnahmen traf sein Trainer auch mit der Aufstellung: "Wir haben großes Vertrauen in unseren Kader. Denis Zakaria hat seine neue Position richtig gut angenommen. Tobi Strobl hat lange nicht gespielt und seine Aufgabe auch gut gelöst."

Ein Remis gegen İstanbul Başakşehir am letzten Spieltag der Gruppe J reicht der Elf von Marco Rose nun zum Aufstieg. Das wird aber nicht das Ziel von Marco Rose sein: "Wir spielen nicht auf Unentschieden. Das wollen wir nicht."

"Wir haben nach dem verpatzten Auftakt so viel in diese Gruppenphase investiert. Heute sind wir belohnt worden. Daheim werden wir jetzt den Sack zumachen", versprach Kapitän Stindl. Dazu wird es wieder die richtigen Entscheidungen zum richtigen Moment brauchen.

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