Salzburg möchte es wissen

Gegen Brügge muss Salzburg im Rückspiel gewinnen. Die knappe Niederlage aus dem Hinspiel nimmt man bei den Bullen ernst. Trainer Marco Rose gab deshalb eine klare Marschroute vor.

Takumi Minamino und Co. wollen den Sieg im Duell mit Brügge
Takumi Minamino und Co. wollen den Sieg im Duell mit Brügge ©Getty Images

Nach dem 1:2 in Brügge steht der FC Salzburg ein wenig unter Druck. Der Halbfinalist des Vorjahres musste sich im Hinspiel der Runde der letzten 32 Teams nicht nur Club Brügge knapp, aber doch geschlagen geben, sondern kassierte im 32. Pflichtspiel die erste Niederlage.

Für das Heimmatch am Donnerstag (18.55 Uhr) will Salzburg aber wieder zu alter Form finden und den Aufstieg ins Achtelfinale der UEFA Europa League fixieren. "Wir werden aufs Gaspedal steigen", gab Trainer Marco Rose die Devise aus. "Wir haben alle Chancen vor vollem Haus. Die Mannschaft muss ihre Energie auf die Fans übertragen", so der Deutsche.

Brügge-Sturmtank Wesley
Brügge-Sturmtank Wesley©AFP/Getty Images

Nach der starken ersten Hälfte im Hinspiel ließen sich die Bullen in der zweiten Hälfte von Brügge die Schneid abkaufen und kassierten noch zwei Tore durch Stefano Denswil und Wesley, die schließlich die Niederlage besiegelten. Das will Rose so von seiner Elf nicht mehr sehen. "Natürlich kann man an der Physis von Wesley abprallen", erklärte der Coach, "aber auch wir sind physisch stark und können marschieren. Wir wollen dem Spiel mit hoher Intensität und Laufbereitschaft unseren Stempel aufdrücken."

Bei diesem Vorhaben muss er im Rückspiel jedoch auf den angeschlagenen Stürmer Fredrik Gulbrandsen verzichten. Der Norweger laboriert an einer Oberschenkelverletzung und fehlt ebenso wie der gelbgesperrte Verteidiger André Ramalho. Ob Munas Dabbur, der im Frühjahr in zwei Spielen bisher noch ohne Treffer blieb, in der Startelf stehen wird, wollte Rose noch nicht verraten. Eventuell kommt der erst 18-jährige Erling Braut Håland sogar zu seinem Debüt in der Anfangself.

Dass Salzburg Rückstände aus dem Hinspiel aufholen kann, haben sie schon im Vorjahr der UEFA Europa League bewiesen. Im Viertelfinale gegen Lazio Rom und im Halbfinale gegen den früheren Gruppengegner Olympique Marseille konnte man eine Auswärtsniederlage zu Hause noch ausgleichen. Gegen Olympique kam dann erst in der Verlängerung das Aus.

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