Leverkusen kann mit dem Remis leben

Leverkusen kommt nach einer durchwachsenen Leistung im Heimspiel gegen Ludogorets Rasgrad nicht über ein 1:1 hinaus. Unzufrieden war man bei der Werkself dennoch nicht.

Heiko Herrlich, Trainer Leverkusen

Wir wollten heute das Spiel gewinnen, das ist uns nicht gelungen. Mit dem 1:1 können wir leben, auch wenn wir die etwas bessere Mannschaft waren. Es hat für die Mannschaft gesprochen, dass sie nach dem 0:1 nochmal Gas gegeben hat und das Spiel drehen wollte. Für einen Sieg hat es aber trotzdem nicht gereicht.

Es war kein Fußball-Leckerbissen. Durch die vielen Veränderungen in der Startelf hat man schon gemerkt, dass die Automatismen ein Stück weit gefehlt haben. Rasgrad hat sich gut auf unser Spiel eingestellt, hat uns sehr gut verteidigt.

Wir haben heute zu lang gebraucht bei unseren Offensivaktionen. Dadurch konnte sich Ludogorets immer wieder gut sortieren gegen uns. Wir haben keine Mittel gefunden, weil alles etwas zu langsam ging.

Julian Baumgartlinger, Mittelfeldspieler Leverkusen

Im Moment haben wir nicht gerade das große Spielglück. Aber wir haben nach dem 0:1 wieder eine gute Reaktion gezeigt und sind mit einem blauen Auge davongekommen.

Aleksandar Dragovic, Abwehrspieler Leverkusen

Ludogorets ist defensiv sehr kompakt gestanden und hat die Räume eng gemacht. Wir haben kaum Möglichkeiten gefunden. Erst nach dem 0:1 sind wir richtig aufgewacht, aber wir haben leider nur 1:1 gespielt. Bei dem Gegentor haben wir fünf Minuten lang nicht gut verteidigt. Das haben sie gut ausgespielt, obwohl wir schon vorher wussten, dass die Brasilianer sehr schnell und technisch stark sind.

Mitchell Weiser, Verteidiger Leverkusen

Es war nicht einfach heute. Wir waren neu formiert, hatten ein paar neue Spieler in der Startelf. Ich denke, gegen den Ball haben wir es ganz gut gemacht, nach vorn haben die letzten Pässe gefehlt, was auch normal ist. Bis auf die 15 Minuten, wo Ludogorets dann auch das Tor macht, haben wir das Spiel dominiert. Nach dem Gegentor sind wir dann drangeblieben und haben uns dann auch belohnt.

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