Frankfurt: Gruppensieg wird angepeilt

Nach der frühzeitigen Qualifikation für die nächste Runde kann sich Eintracht Frankfurt voll und ganz auf das nächste Ziel konzentrieren - den Gruppensieg.

Adi Hütter und seine Eintracht schwimmen auf einer Erfolgswelle
Adi Hütter und seine Eintracht schwimmen auf einer Erfolgswelle ©Getty Images

Trotz der frühzeitigen Qualifikation für die Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League kann sich Eintracht Frankfurt noch nicht zurücklehnen. Der Gruppensieg ist das große Ziel.

Mit einem Heimsieg am fünften Spieltag der Gruppe H gegen Olympique Marseille soll im Fernduell mit Lazio Rom der nächste Schritt gemacht werden. Nach vier siegreichen Partien liegt die Eintracht aktuell drei Zähler vor den Italienern, die bei Apollon Limassol antreten müssen und am letzten Spieltag den Bundesligisten zu Gast haben.

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"Der erste Platz wäre einfach wichtig für das Selbstvertrauen und das Umfeld", sagte Angreifer Sébastien Haller vor dem Duell mit seinen Landsleuten, die als Vorjahresfinalist schon ausgeschieden sind. "Als Wettkämpfer möchte ich jedes Spiel gewinnen." Was zuletzt mit neun Siegen in den vergangenen zehn Pflichtspielen äußerst gut gelang.

Doch der Frankfurter Hunger ist Trainer Adi Hütter zufolge noch lange nicht gestillt: "Unabhängig davon wie der Gegner antreten wird, werden wir gegen Marseille vor ausverkauftem Haus versuchen, von der ersten Minute an unser Gesicht der vergangenen Monate zu zeigen und auch das fünfte Spiel sowie möglichst die Gruppe zu gewinnen."

Vor allem das magische Dreieck mit den torhungrigen Stürmern Haller, Luka Jović und Ante Rebić drückt dem Frankfurter Spiel regelmäßig seinen Stempel auf, erzielte 28 der 41 Eintracht-Treffer in den 18 Pflichtspielen der laufenden Saison.

"Ich denke, dass alle drei Stürmer eine wichtige Rolle für die Mannschaft einnehmen", erklärte Haller. "Der Trainer schenkt uns großes Vertrauen, stellt uns gut ein und sagt uns, was wir brauchen. Wir möchten jeden Ball sofort ins Tor schießen. Das gelingt uns aktuell ganz gut, daran wollen wir anknüpfen." Am besten schon gegen Marseille.

 

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