Rapid ist in Moskau unter Zugzwang

Einen Punkt als Minimalziel hat der SK Rapid bei Spartak ausgegeben. Dafür bedarf es allerdings einer klaren Leistungssteigerung.

Dietmar Kühbauer will endlich Konstanz in seine Mannschaft bringen
Dietmar Kühbauer will endlich Konstanz in seine Mannschaft bringen ©AFP/Getty Images

Der SK Rapid Wien tritt am fünften Spieltag der UEFA Europa League als Tabellenletzter bei Spartak Moskva an. Das alleine ist aber kein Grund zur Sorge, denn in der Gruppe G ist noch alles offen. Nur zwei Punkte trennen den Ersten und Vierten.

Viel mehr ins Grübeln kommt Dietmar Kühbauer, der Trainer der Grün-Weißen, aufgrund der derzeitigen Form seiner Mannschaft. Mit einer Niederlage gegen den LASK verpatzte Rapid die Generalprobe. Spielerisch läuft seit Wochen vieles nicht zusammen. 

"Wir treten als Außenseiter an, aber wir wollen auch hier überraschen. Druck haben wir grundsätzlich immer, aber dennoch müssen wir mit einer gewissen Lockerheit ins Spiel gehen", wusste Kühbauer.

Vor allem in der Fremde funktioniert es bei Rapid nicht wirklich. Das weiß auch Kapitän Stefan Schwab: "Zuhause haben wir bisher im Europacup immer gute Leistungen gebracht - jetzt ist es an der Zeit, damit uns das auch einmal auswärts gelingt. Es ist uns klar, dass es wohl gegen Spartak sehr schwer wird und somit hängen die Trauben sehr hoch."

Dabei hat das Lazarett von Rapid neuerlich Zuwachs bekommen. Zwei weitere wichtige Stützen fallen aus. Sowohl Stürmer Andrija Pavlović, als auch Abwehrchef Christopher Dibon müssen aufgrund von Verletzungen passen.

Die Zielsetzung ist trotz dieser Hürden klar. "Unser Ziel ist es, auf jeden Fall etwas nach Wien mitzunehmen, damit wir im letzten Gruppenspiel gegen Rangers FC dann noch eine Entscheidung um den Aufstieg in der Hand haben", so Schwab.

Ein Punkt als Minimalziel also. Dasselbe gilt auch für die Russen, die durch die Bestellung des neuen Trainers Oleg Kononov anders auftreten werden, als noch in Wien. Damals, am ersten Spieltag, gewann Rapid mit 2:0. Ein Resultat, das den Österreichern eigentlich Hoffnung geben sollte. Eigentlich.

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