Salzburgs Erfolgslauf hält auch gegen Rosenborg an

Drittes Gruppenspiel, dritter Sieg - der FC Salzburg marschiert unaufhaltsam in Richtung Runde der letzten 32.

Mit einem souveränen und deutlichen 3:0-Heimsieg gegen Rosenborg hat der FC Salzburg einen Riesenschritt in Richtung K.-o.-Runde der UEFA Europa League gemacht. 

Zunächst war aber erst einmal abtasten angesagt, beide Mannschaften stand in der Anfangsphase sicher in der Defensive und ließen dem Gegner wenig Raum. Nach einer knappen Viertelstunde sorgte Zlatko Junuzovic zum ersten Mal für Gefahr. Der österreichische Nationalspieler wurde 25 Meter vor dem Strafraum gelegt, seinen Freistoß lenkte Rosenborg-Keeper Andre Hansen zur Ecke.

Danach erhöhte Salzburg den Druck, vor allem über die rechte Seite machte Stefan Lainer viel Dampf, seine Hereingaben fanden aber zunächst keinen Abnehmer. In der 35. Minute landete seiner Flanke dann aber mustergültig auf dem Kopf von Munas Dabbur, der eiskalt einnickte. 

Fredrik Gulbrandsen bekam die nächste perfekte Vorarbeit von Lainer, diesmal flach. Der Norweger visierte die lange Ecke an, doch Hansen tauchte rechtzeitig ab. Die erste Chance nach dem Seitenwechsel hatte erneut Gulbrandsen, diesmal nach Vorlage von Hannes Wolf. Er traf den Ball aber nicht richtig, Hansen hatte keine Probleme.

In der 54. Minute war dann aber auch Hansen machtlos. Hannes Wolf drang von der linken Seite in den Strafraum ein, verlud seinen Gegenspieler mit einem dreifachen Übersteiger und drosch die Kugel durch die Beine des Rosenborg-Keepers. Kurz darauf erhöhte Dabbur per Elfmeter auf 3:0, Diadié Samassékou war zu Fall gebracht worden.

Nach diesem Doppelschlag war natürlich die Entscheidung gefallen, trotzdem machten die Salzburger unaufhörlich Druck, sie hatten Spaß an der Partie gefunden. Wolf und Andreas Ulmer hatten weitere Hochkaräter, aber es sollte kein Tor mehr fallen, so blieb es beim 3:0.

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