Bayer ist vom Pech verfolgt

Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich beklagte nach der Niederlage in Zürich, dass momentan alles gegen Bayer läuft. Die Stimmung im Lager der Gäste ist derzeit wenig hoffnungsvoll.

Heiko Herrlich, Trainer Leverkusen
In der ersten Halbzeit war das heute keine gute Leistung von uns. Wir hatten sogar zweimal großes Glück, dass wir nicht in Rückstand gegangen sind. Es war nicht unsere Absicht, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Wir hätten gerne etwas mitgenommen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit gezeigt, auch nach dem 2:3 hat die Mannschaft noch einmal alles versucht. Das ist bitter.

Momentan passiert alles Negative, was an Negativem passieren kann. Am letzten Wochenende gab es einen abgefälschten Ball, als Lukas Hradecky in der richtigen Ecke gestanden hätte. Heute wieder ein abgefälschter Ball zum 2:2. Das tut schon weh. Aber wir hätten einen Punkt verdient gehabt, weil ich einen klaren Elfmeter gesehen habe, und beim nicht gegebenen 3:3 gab es vorher auch kein Foulspiel. Die Situation ist so wie sie ist.

Sven Bender, Kapitän Leverkusen
Ich bin in die Kabine gegangen und habe die Jungs aufgebaut. Ich habe ihnen gesagt, dass sie auf mich schimpfen können. Ich habe Fehler gemacht, die ich mir nicht erklären kann. Der Fußballgott ist momentan nicht auf meiner Seite.Das ist unglaublich bitter, aber aufgeben ist keine Option.

Der Trainer hat heute sehr leidenschaftlich zu uns gesprochen, auch vor dem Spiel, er war sehr motivierend, und leider Gottes haben wir es nicht geschafft, das, was er von uns gefordert und mitgegeben hat, auf den Platz zu bringen.

Kai Havertz, Offensivspieler Leverkusen
Wir müssen uns an die eigene Nase packen. Wir haben viel zu wenig investiert. Jeder Einzelne hat Luft nach oben. Man sieht, dass wir im Moment nicht so viel Selbstvertrauen haben, weil wir keine guten Leistungen bringen, weil wir viele Spiele verlieren oder unentschieden spielen. Jetzt geht es darum, wieder Selbstvertrauen zu gewinnen, am Sonntag in Bremen drei Punkte zu holen, das ist einfach Pflicht.

Ludovic Magnin, Trainer Zürich
Den letzten Treffer, den Leverkusen am Ende gemacht hat, das war meiner Meinung nach ein reguläres Tor. Wir müssen die Schiedsrichter schützen, wir brauchen den Videobeweis überall.

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