Leipzig lässt im Regen nichts anbrennen

Mit einem klaren 3:1 bei Rosenborg hat sich RB zurückgemeldet. Für die Tore der Leipziger sorgten Jean-Kévin Augustin, Ibrahima Konaté und Matheus Cunha.

RB Leipzig hat sich nach der Auftaktniederlage in der Gruppe B der UEFA Europa League daheim gegen Salzburg rehabilitiert und beim norwegischen Meister Rosenborg Trondheim mit 3:1 gewonnen. Nach zehn Minuten stellte Jean-Kévin Augustin mit seinem Treffer die Weichen auf Sieg, und kurz nach der Pause verdoppelte Ibrahima Konaté, ehe Matheus Cunha wenige Minuten später nachlegte. Der Ehrentreffer von Issam Jebali tat nicht mehr weh.

Trainer Ralf Rangnick nahm nach dem 2:1 in Hoffenheim gleich sieben Änderungen vor, wobei der Torhüterwechsel klar war, denn in der Europa League soll stets Yvon Mvogo den Kasten hüten. Auf der Bank saßen unter anderen Yussuf Poulsen und auch Timo Werner, der nach seiner Form sucht.

Die Partie bei strömendem Regen begann mit einem Schreckmoment für die Sachsen, denn als gerade eine Minute gespielt war, flankte Alexander Søderlund die Kugel auf Jonathan Levi, der sie mit dem Kopf allerdings nicht richtig traf, sodass RB aufatmen konnte. Da lag die Führung für die Gastgeber in der Luft.

Doch nur zehn Minuten später nahm das Spiel mit der ersten Chance für die Roten Bullen den gewünschten Verlauf. Nach langem Diagonalball von Diego Demme an den Strafraum, wo Augustin stand, nahm dieser den Ball schön an und schlenzte ihn dann mit links am linken Pfosten vorbei in den Kasten.

Fortan bestimmte der Klubs aus Sachsen das Geschehen im Lerkendal-Stadion weitgehend.

Bis zur Halbzeit gab es weitere Chancen durch Augustin, Bruma oder Cunha, doch noch ein Treffer sollte nicht fallen. Das ist auch der einzige Punkt, den Rangnick seinen Mannen in der Halbzeit vorgeworfen haben dürfte, dass sie aus der deutlichen Überlegenheit nicht noch mehr Kapital geschlagen haben.

Die Worte schienen angekommen zu sein beim Team, denn in der 54. Minute schlugen die Gäste erneut zu. Nach einer Ecke von Marcel Halstenberg landete der Ball bei Willi Orban, von dem sprang er zu Konaté, der aus drei Metern Entfernung die Kugel in den Kasten jagte.

Sechs Minuten später war das Spiel endgültig in trockenen Tüchern. Nach Anspiel von Bruma war es Cunha, der kurz zuvor die Latte getroffen hatte, dem es diesmal aber gelang, aus zehn Metern den Ball kompromisslos im Kasten unterzubringen. Doch zwölf Minuten vor dem Ende kamen auch mal die Gastgeber durch. Nach Hereingabe von links vollstreckte Jebali aus acht Metern. Am Sieg der Leipziger aber gab es nichts mehr zu deuteln.

In drei Wochen empfängt der Bundesligist Celtic, während Trondheim in Salzburg zu Gast ist.

 

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