Leverkusen weiter auf Kurs

Wie schon vor zwei Wochen bei Ludogorets macht Leverkusen auch gegen Larnaca einen Rückstand wett und feiert seinen zweiten Sieg in der Gruppenphase.

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Zweiter Sieg im zweiten Spiel der Gruppenphase: Nach dem 3:2-Erfolg bei Ludogorets feiert Bayer Leverkusen in Gruppe A einen 4:2-Erfolg gegen AEK Larnaca.

Leverkusen hatte nach 14 Minuten die erste Chance: Nach einem Eckball legte Keeper Toño Ramírez den Ball genau vor die Füße von Sven Bender, der nur den rechten Pfosten traf. Drei Minuten später entschärfte der AEK-Torhüter einen Schuss von Karim Bellarabi.

Aber auch die Gäste versteckten sich nicht und verzeichneten nach 18 Minuten ihren ersten Abschluss, als Joan Tomàs aus gut 20 Metern genau auf Lukas Hradecky zielte. Nach 25 Minuten ging der Außenseiter aus Zypern nach einer kurz ausgeführten Ecke in Front.

Nach einer Flanke von Joan Tomàs verlängerte Apostolos Giannou per Kopf zu Ivan Tričkovski, der aus kurzer Distanz die Führung erzielte. In der Folgezeit war Bayer drückend überlegen und bemüht, den Ausgleich zu erzielen, aber zumeist zu unpräzise in der Offensive.

In der 44. Minute wurden die Bayer-Bemühungen belohnt: Dominik Kohr schickte auf der linken Seite Karim Bellarabi auf die Reise, der nahe der Grundlinie zu Kai Havertz zurücklegte. Der Mittelfeldakteur ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss aus sechs Metern flach zum Ausgleich ein.

Lucas Alario traf zweimal für Bayer
Lucas Alario traf zweimal für Bayer©Getty Images

Nach der Pause erwischten die druckvollen Hausherren einen Start nach Maß: In der 49. Minute flankte Bellarabi von rechts in den Strafraum, wo der eingewechselte Lucas Alario vor Keeper Toño an den Ball kam und zum 2:1 einschoss.

In der 56. Minute musste Hradecky sein ganzes Können aufbieten, um einen 20-Meter-Kracher von Hector Hevel zu entschärfen. Acht Minuten später hatte Leverkusen die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Toño war bei einem herrlichen Havertz-Fallrückzieher zur Stelle und parierte stark.

In der Schlussphase überschlugen sich noch mal die Ereignisse: In der 88. Minute traf Alario nach Vorarbeit von Kevin Volland zum 3:1, ehe Dimitris Raspas in der Nachspielzeit nach Fehler von Tin Jedvaj auf 2:3 verkürzte. Für den Schlusspunkt sorgte jedoch im direkten Gegenzug Julian Brandt.

In drei Wochen wartet auf den Tabellenführer der Gruppe A das Auswärtsspiel beim Zweiten FC Zürich.

Die Stimmen zum Spiel

Heiko Herrlich, Trainer Leverkusen
Wir freuen uns, dass wir im zweiten Spiel den zweiten Sieg eingefahren haben. Die Mannschaft ist nach dem Rückstand ruhig geblieben und hat geduldig weitergespielt. Diese Mannschaft hat in der letzten Saison zweimal einen Punkt geholt in der Champions League gegen Borussia Dortmund, die können also auch Fußball spielen und verteidigen. Wir freuen uns über sechs Punkte und tanken daraus Selbstvertrauen. Wir konzentrieren uns jetzt erst mal auf unser Spiel am Samstag in Freiburg.

Andoni Iraola Sagarna, Trainer Larnaca
Wir sind glücklich über die Einstellung, die meine Spieler heute gezeigt haben. Wir haben auf dem Platz alles gegeben. Natürlich haben wir Fehler gemacht, aber wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde, doch wir hatten sehr gute Momente, als wir sogar das Spiel kontrolliert haben. Der Ausgleich in der letzten Minute der ersten Halbzeit war der Schlüssel. Unser Abschluss war nicht so gut wie wir es gebraucht hätten, denn wir hatten viele Chancen. Wir gehen zwar ohne Punkte, aber heute waren wir nicht weit weg davon, wenigstens einen zu holen.

 

 

 

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