Neustart bei Rapid

Gegen die Rangers geht es für Rapid um den zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel. Für Dietmar Kühbauer ist es das erste Spiel als Rapid-Trainer überhaupt.

Rapid will auch gegen die Rangers jubeln
Rapid will auch gegen die Rangers jubeln ©AFP/Getty Images

Beim SK Rapid Wien stehen am zweiten Spieltag der Gruppe G die Zeichen auf Neustart. Trotz des 2:0-Siegs gegen Spartak Moskva musste Trainer Goran Djuricin nach den dürftigen Leistungen in der Liga die Trainerbank frei machen. Somit ist das Duell bei den Rangers in Glasgow (21.00 Uhr MESZ) das erste Spiel für Dietmar Kühbauer an der Seitenlinie.

Der Ex-Rapid-Kicker wurde erst am Montag als neuer Trainer präsentiert. Zuvor hatte Kühbauer durch einen 2:0-Sieg seines Ex-Vereins St. Pölten am Samstag das Ende der Ära-Djuricin, wenn auch sicherlich nicht bewusst, praktisch selbst eingeleitet. Die Turbulenzen bei Rapid und die plötzliche, neue Position will der 47-Jährige aber gleich vergessen machen. "Unser Ziel ist es, nicht zu verlieren und den Mut aufzubringen, drei Punkte zu holen", sagte Kühbauer.

Gegen die Rangers, die von Liverpool-Ikone Steven Gerrard betreut werden, dürfe man sich keine Schwächen erlauben, so Kühbauer, was die Schooten auch durch das 2:2 bei Villareal am ersten Spieltag beweisen konnten. "Sie sind daheim um zwei, drei Klassen stärker. Aber wenn wir etwas mitnehmen, sind wir gut dabei", so der neue Rapid Coach.

Für das Aufeinandertreffen mit dem schottischen Rekordmeister, neben Celtic gegen Salzburg das zweite Duell des Spieltags zwischen Österreich und Schottland, hat Kühbauer auch schon einen Spielplan parat. "Sie sind ein atypisches schottisches Team, das einen gepflegten Fußball spielt. Dadurch bekommt man aber auch Räume, und die müssen wir bespielen“, erklärte der Trainer, der als Spieler 176 Pflichtspiele für Rapid bestritt.

Vor dem Spiel in der UEFA Europa League konnte Kühbauer erst zwei Trainingseinheiten mit Grün-Weiß absolvieren, deswegen wird es vermutlich auch kaum taktische und personelle Änderungen bei den Wienern geben können. Wichtig sei aber, wieder zu alten Stärken und vor allem zu Vertrauen zu finden. "Wir haben eine spielerisch gute Mannschaft, die ihr Potenzial vielleicht noch nicht ganz ausspielt. Das muss unser Ziel für die nächsten Wochen sein."

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