Rapid sieht Chancen gegen Spartak

Trotz zuletzt durchwachsener Leistungen geht der SK Rapid gegen Spartak Moskva optimistisch ans Werk. Man sieht sich als Außenseiter, geht es aber nach Trainer Djuricin, kann man einen oder sogar drei Punkte holen. Wenn alles passt.

Rapids Verteidiger Mateo Barac und Mario Sonnleitner sollen dicht halten
Rapids Verteidiger Mateo Barac und Mario Sonnleitner sollen dicht halten ©GEPA

Am Donnerstag (18.55 Uhr) steht für Österreichs Rekordmeister Rapid Wien zum Auftakt der Gruppe G das Duell mit dseinem russischen Pendant am Programm - der SCR trifft bei seinem insgesamt siebenten Antreten in der Gruppenphase auf Spartak Moskva.

Rapid will vor eigenem Publikum ein besseres Ergebnis holen, wie am vergangenen Sonntag bei der 0:1-Derby-Niederlage gegen Erzrivalen Austria Wien. "Es ist ein Vorteil wenn man englische Runden hat, da man sich schnell wieder auf ein anderes Ziel fokussieren kann. Wir können morgen wieder viel gut machen", erklärte Innenverteidiger und Rekord-Mann Mario Sonnleitner. Der Verteidiger hält mit aktuell 31 Einsätzen in der Gruppenphase den Einsatzrekord.

"Wir haben gegen die Austria in der ersten Hälfte viel richtig gemacht. Wenn wir daran anknüpfen können, ist es sicher möglich einen oder drei Punkte zu holen", sagte Goran Djuricin. Der Rapid-Trainer, der in den letzten Wochen aufgrund durchwachsener Ergebnisse und trotz erfolgreicher Qualifikation für die UEFA Europa League immer wieder in der Kritik stand, sieht sein Team dennoch als Außenseiter: "Sie haben eine kompakte Mannschaft, die zusammen in Defensive und Offensive gut agiert und sehr routiniert ist.“

Dass Spartak am Sonntag ebenso zuhause mit 1:2 gegen den FC Grosny verlor, hilft vermutlich nur wenig. Weit entscheidender ist, dass bei Rapids Gegner neben dem gesperrten Luiz Adriano, unter anderem Denis Glushakov und Andrey Eshchenko fehlen. Beide sind nicht mit von der Partie, da sie von Trainer Massimo Carrera aus disziplinären Gründen suspendiert wurden.

Bei Rapid fehlen allen voran Boli Bolingoli und Manuel Thurnwald, beide wichtige Defensiv-Stützen. Stürmer Andrija Pavlović sammelte zuletzt erste Bundesliga-Minuten und Verteidiger Christoper Dibon ist nah am ersten Einsatz in der Kampfmannschaft dran. "Wir gehen nicht in die Gruppenphase, um nur mitzuspielen, wir wollen aufsteigen. Jeder Gegner ist zu schlagen", zeigte sich Sonnleitner vor dem morgigen Spiel kämpferisch.

Das Duell Rapid gegen Spartak Moskau gab es übrigens vor knapp über 50 Jahren schon einmal. In der Saison 1966/67 standen sich beide Teams im Achtelfinale des Europacups der Cupsieger gegenüber. Rapid setzte sich mit 1:1 und einem 1:0-Heimsieg durch.

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