Salzburg zwingt Lazio in die Knie

Nach der 2:4-Pleite im Hinspiel in Italien hat Salzburg in eindrucksvoller Manier zurückgeschlagen und nach einem 4:1-Erfolg gegen Lazio das Halbfinale erreicht.

Salzburg hat das Halbfinale der UEFA Europa League erreicht. Der österreichische Meister machte die 2:4-Hinspielpleite gegen Lazio wett und fegte die Italiener mit 4:1 vom Platz.

Die Salzburger starteten engagiert und entschlossen, Hee-Chan Hwang hatte schon in der fünften Minute nach starkem Zuspiel von Xaver Schlager die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Thomas Strakosha. Lazio fand danach besser in die Partie und startete einige gefährliche Aktionen, doch die Salzburger Abwehr stand konzentriert und gewährte den Gästen wenig Räume.

Auf der anderen Seite fanden auch die Salzburger zunächst keine weiteren Lücken in der Hintermannschaft der Römer, deshalb spielte sich das Geschehen weitgehend im Mittelfeld ab, dort allerdings sehr intensiv. Zehn Minuten vor der Pause wurde es bei einer Ecke das nächste Mal gefährlich, der Kopfball von Duje Caleta-Car segelte aber deutlich am Lazio-Kasten vorbei.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit nahm die Partie nochmal Fahrt auf, als Ciro Immobile zunächst freistehend an Alexander Walke scheiterte und im Gegenzug auch Salzburg noch eine gute Gelegenheit vorfand. Kurz nach dem Seitenwechsel tauchte Immobile erneut vor Walke auf, wieder blieb der Salzburg-Keeper Sieger.

Salzburg nach dem Tor von Stefan Lainer
Salzburg nach dem Tor von Stefan Lainer©Getty Images

Beim dritten Versuch machte es Immobile dann besser, er ließ Walke mit seinem Schuss in den Torwinkel keine Chance. Doch gleich im Gegenzug schlug Salzburg zurück, ein Abschluss von Munas Dabbur wurde unhaltbar abgefälscht. Die Hausherren danach mit Oberwasser und Pech, als ein Fernschuss von Schlager am Pfosten landete. 

Was dann folgte, waren vier unfassbare Minuten. In der 72. Minute brachte Amadou Haidara Salzburg mit einem Distanzschuss in Führung, nur zwei Minuten später baute Hwang auf 3:1 aus. Wieder zwei Minuten später verlängerte André Ramalho eine Ecke von Valon Berisha – Stefan Lainer stand genau richtig und markierte per Kopf das 4:1 für die Gastgeber.

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