Leipzig trotz Blitzstart ausgeschieden

Leipzig ging in Marseille zwar schon nach wenigen Sekunden in Front, kassierte aber eine 2:5-Schlappe und muss sich deshalb nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel im Viertelfinale verabschieden.

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Leipzig ist in seiner Europapokal-Debütsaison im Viertelfinale der UEFA Europa League ausgeschieden.

Leipzig erwischte im Stade Vélodrome einen Auftakt nach Maß: Nach nicht einmal zwei Minuten passte Naby Keïta von der rechten Seite in den Strafraum zu Jean-Kévin Augustin, der das Leder behaupten konnte und eher unfreiwillig für Bruma auflag, der aus 12 Metern zur Führung einschoss.

Bouna Sarr freut sich über das 2:1
Bouna Sarr freut sich über das 2:1©AFP/Getty Images

Doch Marseilles Antwort folgte prompt: Nach einem Eckball von Dimitri Payet verlängerte Boubacar Kamara nach sechs Minuten per Kopf direkt vors Tor, wo Stefan Ilsanker unglücklich ins eigene Gehäuse traf. Doch damit nicht genug, die Hausherren legten sofort nach.

Nach einem Leipziger Eckball ging es in der neunten Minute blitzschnell in die andere Richtung. Payet bediente mit einem langen Ball Florian Thauvin, der zunächst zweimal an Torhüter Péter Gulácsi scheiterte, ehe Bouna Sarr im dritten Versuch aus fünf Metern humorlos ins linke Eck traf.

Jean-Kévin Augustin nach seinem Anschlusstreffer
Jean-Kévin Augustin nach seinem Anschlusstreffer©AFP/Getty Images

In der 38. Minute stand es 3:1: Nach einem Freistoß von Payet gab Ibrahima Konaté nur Begleitschutz für Thauvin, der Gulácsi aus fünf Metern keine Chance ließ. Richtig viel Glück hatten die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs, als Kostas Mitroglou und Jordan Amavi nacheinander ihren Meister in Gulácsi fanden (48.).

Aus heiterem Himmel schlug Leipzig in der 55. Minute zurück und verkürzte auf 2:3. Nach überragender Vorarbeit von Keïta, der per Hacke auflegte, landete Augustins abgefälschter Schuss in den OM-Manschen. Doch die Freude währte nur fünf Minuten, da schnappte sich Payet das Leder, ließ Ilsanker ganz alt aussehen und jagte den Ball mit dem rechten Außenrist in den linken Winkel – Traumtor.

Für den Schlusspunkt sorgte Hiroki Sakai, der in der Nachspielzeit nach einem Konter aus 25 Metern ins leere Tor traf.

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