Trotz Gegentor: Bei RB überwiegt das Positive

Vier Minuten fehlen RB Leipzig zum absoluten Wunschergebnis im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League gegen Zenit. Dennoch überwiegt bei Spielern und Trainer die Freude.

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Ralph Hasenhüttl, Trainer von RB Leipzig
Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht und sind mit dem richtigen Maß an Risiko ins Spiel gegangen. Durch Emil Forsberg hatten wir seine sehr gute Chance in der ersten Halbzeit, als dessen Freistoß am Pfosten landete. Auf der anderen Seite haben wir außer ein paar Standardsituationen nicht viel zugelassen. Nach der Pause sind wir dann durch eine schöne Kombination zwischen Timo Werner und Bruma in Führung gegangen.

Dass Timo dann noch sein Tor gemacht hat, freut mich ganz besonders für ihn. Ich hoffe, dass ihm das jetzt Auftrieb gibt. Am Ende haben uns vier Minuten zum absoluten Wunschergebnis gefehlt. Das ist bitter, aber das Positive überwiegt. Wir fahren jetzt nach St. Petersburg und haben dort alle Möglichkeiten weiterzukommen, auch wenn uns dort eine andere Mannschaft als heute erwartet.

Willi Orban, Kapitän von RB Leipzig
Es überwiegt erst einmal die Freude über eine gute Leistung und eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Wir hätten eine sehr gute haben können, wenn wir das dritte Tor noch machen. So ist der einzige Kritikpunkt, dass wir am Ende noch das Tor kriegen. Heute haben vier Minuten gefehlt, dass wir ohne Gegentor geblieben wären.

Emil Forsberg wollte gegen Zenit kein Tor gelingen
Emil Forsberg wollte gegen Zenit kein Tor gelingen©AFP/Getty Images

Aber wir sollten das Positive herausstellen. Wir haben gegen einen guten Gegner im Achtelfinale der Europa League eine gute Leistung gezeigt. Die Balance zwischen Defensive und Offensive war bei uns heute sehr gut. Wir haben das Spiel über 90 Minuten kontrolliert und konnten immer wieder Chancen kreieren. Dafür haben wir uns dann in der zweiten Hälfte belohnt. Wir haben eine gute Ausgangslage. Wir wissen aber auch, dass es noch mal gefährlich werden kann. Dort müssen wir auch noch mal über 90 Minuten Vollgas geben und konzentriert zu Werke gehen.

Timo Werner, Stürmer von RB Leipzig
Das Gegentor hätte nicht sein müssen. Ein 2:0 wäre deutlich besser gewesen. Wir hätten aber auch das eine oder andere Tor mehr schießen und schon 3:0 oder 4:0 führen können. Wir hatten die Chancen dazu, auch ich. Gegen Zenit muss man aber auch erst einmal so spielen wie wir. Sie haben kompakt verteidigt, wir haben aber auch gute Lösungen dagegen gefunden. Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu schießen, auch in St. Petersburg. Der Sieg ist sehr wichtig, den nehmen wir gerne mit.

Die Erleichterung darüber, dass ich heute ein Tor gemacht habe, ist sehr groß. Ein Stürmer wird immer auch an seinen Toren gemessen. Jetzt konnte ich endlich wieder treffen. Das ist auch für das Selbstvertrauen sehr gut. Ich freue mich, dass wir gewonnen haben und ich zum Sieg beitragen konnte. Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Abend. Das Spiel in St. Petersburg müssen wir so angehen, als ob es 0:0 steht. Wenn sie 1:0 gewinnen, sind sie weiter. Für uns dagegen ist alles andere als ein Sieg von Zenit gut. Wir wollen nach vorne spielen und das Spiel gewinnen.

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