Unterschiedliche Voraussetzungen

Während der FC Salzburg nach dem 7:0 Sieg im Hinspiel gegen FC Banants wohl schon weiter ist, muss Austria Wien nach der Niederlage bei Tobol zittern.

Co Adriaanse rätselt noch über Salzburgs Auswärtsschwäche
Co Adriaanse rätselt noch über Salzburgs Auswärtsschwäche ©Getty Images

Während der FC Salzburg nach dem 7:0 Sieg im Hinspiel gegen FC Banants wohl schon weiter ist, muss der FK Austria Wien nach der 0:1-Niederlage beim FC Tobol Kostanay zittern.

Millionenmannschaft
Vizemeister FC Salzburg erreichte im Hinspiel zu Hause gegen den FC Banants ein klares 7:0, so dass am Erreichen der nächsten Runde wohl keine Zweifel mehr bestehen dürften. "Wir müssen auch in Armenien gewinnen. Wir sind eine Millionenmannschaft, die auch so auftreten muss. Wir müssen offensiv auftreten und ein gutes Spiel zeigen", fordert Trainer Co Adriaanse. Alexander Zickler, Niko Kovac, Vladimir Janocko und René Aufhauser fehlen alle verletzt, was bei dem großen Vorsprung aber kein Problem darstellen dürfte. Außerdem soll unbedingt ein Auswärtssieg her, so Adriaanse: "Ich weiß noch nicht genau, warum wir auswärts nicht gewinnen können, aber ich werde das Problem finden und auch lösen."

Schwieriger Gang
Dagegen steht dem FK Austria Wien nach dem 0:1 im Hinspiel beim FC Tobol Kostanay ein ganz schwerer Gang bevor, um doch noch in die nächste Runde einzuziehen. "Das wird eine schwierige, aber machbare Aufgabe", sagt Austria-Trainer Karl Daxbacher. "Tobol wird in Österreich unterschätzt, die Mannschaft hat Bundesliga-Niveau, ist in etwa so stark wie Ried, Altach, Kärnten oder Mattersburg." Für den Austria-Vorstand kann es trotzdem nur das Weiterkommen geben: "Das Erreichen der nächsten Runde ist immens wichtig für den Verein. Daher will ich von der ersten Minute an von jedem Spieler erkennen, dass er aufsteigen möchte", meint Sport-Vorstand Thomas Parits.

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