Spitznamen der Europa-League-Teilnehmer

Im Sechzehntelfinale der #UEL tummeln sich Kanarienvögel und Adler, aber auch Schlümpfe und Waschbecken! Eine Übersicht der Spitznamen aller verbliebenen Klubs.

Der Adler von Benfica
Der Adler von Benfica ©Getty Images

Arsenal – The Gunners (Die Kanoniere)
Arsenal wurde 1886 in Woolwich, einer normalerweise vom Militär bevölkerten Gegend Londons, von Mitarbeitern einer Munitionsfabrik gegründet. Daher der Name Arsenal, die Kanone auf dem Wappen und der Spitzname.

BATE
BATE©Getty Images

BATE Borisov – Zholto-Sinie (Gelb-Blaue)
BATE ist eine Abkürzung von Borisov Automobile und Traktor-Elektronik. Die Firma hat den Verein im Jahr 1973 gegründet. Erst 2001, fünf Jahre nach einer Reformierung des Klubs, wurden die aktuellen Farben ins neue Logo integriert.

Bayer Leverkusen – Die Werkself
Das Pharmaunternehmen Bayer gründete 1904 den konzerneigener Sportverein, nachdem 170 Mitarbeiter eine entsprechende Petition an die Firmenleitung geschickt hatten.

Die schönsten Tore der Gruppenphase
Die schönsten Tore der Gruppenphase

Benfica – Águias (Adler)
Der Spitzname leitet sich von dem Adler ab, der seit 1904 über dem Logo des Klubs thront. Er symbolisiert die Unabhängigkeit, Autorität und den Adelsstand. Aktuell hat der Verein zwei Weißkopfseeadler, von denen einer jedem Heimspiel einige Runden durch das Stadion fliegt.

Celtic – Bhoys (Jungs)
Der Klub wurde zu dem Zweck gegründet, Geld für die soziale Integration irischer Immigranten zu sammeln. Diese nannten sich selbst Bhoys.

Blau = Chelsea
Blau = Chelsea©Getty Images

Chelsea – The Blues (Die Blauen)
Chelsea läuft traditionell in blauen Trikots auf, ursprünglich in einem etwas blasseren Farbton der Eton School, wo der erste Vereinspräsident zur Schule gegangen war. Die königsblaue Farbe wurde 1912 eingeführt. "Blue is the Colour" ist seitdem ein Standardsong auf den Tribünen der Stamford Bridge. Die Mannschaft hatte dieses Lied vor dem Ligapokalfinale 1972 eingesungen und es bis auf Platz 5 der Charts geschafft.

Club Brugge – Blauw-Zwart (Blau-Schwarze)
Ein weiterer Klub, dessen Spitzname auf den Vereinsfarben basiert. Allerdings ist das offizielle Maskottchen ein Bär, also das Symbol der Stadt Brügge. Die Geschichte dahinter beruht auf einem Mythos: Baldwin der I. von Flandern, der erste Graf der Region, soll in seiner Jugend einen Bären erlegt haben.

Dinamo Zagreb – Modri (Blaue)
Dinamo wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Nachfolgeverein von HŠK Građanski gegründet und übernahm die Vereinsfarben.

Die besten Paraden der Saison
Die besten Paraden der Saison

Dynamo Kyiv – Bilo-Syni (Die Weiß-Blauen)
Weiß-Blau war von Beginn an die Trikotfarbe des Klubs aus der Ukraine.

Eintracht Frankfurt – Adler oder Launische Diva
Das Vereinswappen ist angelehnt an das Stadtwappen, welches seinen Ursprung im Mittelalter hat. Die Bezeichnung "Launische Diva" stammt aus den 1990ern, als Frankfurt regelmäßig Topteams ärgern konnte, aber auch immer wieder gegen Außenseiter verlor.

Fenerbahçe – Sarı Kanaryalar (Die gelben Kanarienvögel)
Torhüter Cihat Arman, der zwischen 1939 und 1952 die Fans mit seinen spektakulären Paraden - die an den Flug eines Vogels erinnerten - begeisterte, trug stets ein leuchtend gelbes Trikot und wurde so zum (Spitz-) Namensgeber seines Klubs.

Cimbom
Cimbom©AFP/Getty Images

Galatasaray – Cimbom
Der genaue Ursprung des Wortes Cimbon ist unbekannt, aber es ranken sich viele Mythen darum. Diese sind durchaus vielfältig, so geht es in einer Geschichte um ein Interview mit einem Boxer, eine andere erzählt von französischen Mädchen, die vor eine Schule Süßigkeiten verkauften.

Genk – De Smurfen (Die Schlümpfe)
Genk hat mehrere Spitznamen, aber die Fans bevorzugen eindeutig "Die Schlümpfe". Grund dafür ist das blau-weiße Trikot.

Internazionale Milano – Nerazzurri (Schwarz-Blaue) oder Il Biscione (Die große Grasnatter)
Seit Vereinsgründung im Jahr 1908 trägt Inter schwarz-blaue Trikots. Man munkelt, diese Farben wurden in Anlehnung an Nacht (schwarz) und Tag (blauer Himmel) gewählt. Die Schlange ist ein wichtiges Symbol der Stadt.

Wer hat in dieser Saison besonders überzeugt?
Wer hat in dieser Saison besonders überzeugt?

Krasnodar – Byki (Die Bullen)
Erst vor neun Jahren wurde der Verein gegründet. Klubpräsident Sergei Galitski erklärt die Wahl des Tiers im Wappen wie folgt: "Es wäre doch komisch gewesen, wenn ein Verein aus dem Kubangebiet einen Papagei oder eine Giraffe ausgesucht hätte."

Lazio – Aquile (Adler)
Der Adler - bei Fußballklubs gerne genommen - findet sich im Wappen der Römer, die 1900 gegründet wurden. Zurückzuführen ist er auf das Symboltier der römischen Legionen.

Malmö – Di Blåe (Die Blauen), Himmelsblått (Die Himmelsblauen)
Die Vereinsfarben, die zu dem Spitznamen führten, wurden nicht immer benutzt. Der Vorgänger, BK Idrott, trug blau-weiße Trikots. Nach der Gründung von Malmö im Jahr 1910 wurden rot-weiße Trikots getragen. Damit sollte symbolisiert werden, dass es sich um einen neuen und unabhängigen Verein handelt.

Rückblick auf die Gruppenphase
Rückblick auf die Gruppenphase

Napoli – Partenopei
Parthenope war der ursprüngliche Name der Stadt Neapel. In der griechischen Mythologie war Parthenope eine der Sirenen, die versuchte, Odysseus mit ihrem Gesang zu betören und sich ins Meer stürzte, als dies misslang.

Olympiacos – Thrylos (Die Legende)
Olympiacos verdankt den Spitznamen einigen Sportreportern aus den 1920ern, die sich den Begriff im Rahmen einer Reihe von internationalen Turnieren ausdachten

Rapid Wien – Die Grün-Weißen
Die grün-weißen Trikots haben seit 1904 Tradition.

Grün-Weiß - beliebte Farben unter den Sechzehntelfinalisten
Grün-Weiß - beliebte Farben unter den Sechzehntelfinalisten©AFP/Getty Images

Real Betis – Verdiblancos (Die Grün-Weißen)
Der Spitzname und die Vereinsfarben hat man sich von Celtic abgeschaut. Aber auch der berühmteste Trainer des Vereins hat etwas damit zu tun. Der Ire Patrick O'Connell führte den Klub in der Saison 1934/35 zur bisher einzigen Meisterschaft.

Rennes – Les Rouge et Noir (Die Rot-Schwarzen)
Stade Rennais fusionierte 1904 mit dem FC Rennais und wurde zu Stade Rennais Université Club. Der Verein übernahm die rot-schwarzen Trikots.

Die Söhne Mozarts... oder so
Die Söhne Mozarts... oder so©AFP/Getty Images

Salzburg – Die Mozartstädter
In Salzburg wurde Österreichs berühmtester Sohn Wolfgang Amadeus Mozart geboren.

Sevilla – Palanganas (Waschbecken)
Ein weiteres Synonym mit unbekannter Herkunft. Eine der möglichen Erklärungen ist, dass das Estadio Ramón Sánchez Pizjúan einem Waschbecken ähnelt. Zudem waren Waschbecken am Anfang des 20. Jahrhunderts weiß mit roten Linien, was in Anlehnung an die Vereinsfarben eine weitere Theorie ist.

Shakhtar Donetsk – Die Bergbauer
Auch die Ukrainer sind eng mit dem Bergbau verbunden. Das Donezbecken ist ein großes Steinkohlegebiet und Shakhtar ist das ukrainische Wort für Bergmann. Auf dem Vereinslogo findet man einen Hammer und eine Spitzhacke, außerdem kommen viele Fans mit orangefarbenen Bergarbeiterhelmen ins Stadion.

Sparta Praha – Sešívaní (Die Genähten)
Nach einer Legende haben die Studenten, die den Verein 1892 gründeten, ihre Mütter gefragt, ob sie ihnen Trikots in den Farben rot und weiß nähen würden. Rot steht für das Herz, mit dem die Spieler auf dem Platz gehen wollten, und weiß für das Fairplay und den Sportsgeist

Tolle Tricks der Gruppenphase
Tolle Tricks der Gruppenphase

Sporting CP – Leões (Löwen)
Der Löwe findet sich im Klub-Wappen, das sich wiederrum an das Wappen einer der berühmtesten Familien Portugals anlehnt.

Valencia – Blanquinegros (Weiß-Schwarze) oder Los Murciélagos (Die Fledermäuse)
Valencias ursprüngliches Outfit bestand aus weißen Trikots, schwarzen Hosen und schwarzen Stutzen. Die Legende besagt, dass 1238 eine Fledermaus auf der Flagge von Jakob I. landete, kurz bevor er die Stadt erobern wollte. Er interpretierte dies als positives Zeichen und fügte das Tier dem Stadtwappen zu.

Viktoria Plzeň – Viktoriáni (Die Siegreichen)
Erklärt sich eigentlich von alleine. Der Spitzname wurde sogar noch weiter angewendet, als das tschechische Team einmal abstieg.

©Getty Images

Villarreal – El Submarino Amarillo (Das Gelbe U-Boot)
Eine Reihe von Fans legten bei einem Spiel im El Madrigal 1968 den Grundstein für die Verbandelung mit den Beatles. Der Refrain des legendäre Songs der englischen Band wurde einfach umgetextet: "Amarillo es el Villarreal/amarillo es/amarillo es" (Villarreal ist gelb, sie sind gelb).

Zenit – Sine-Belo-Golubye (Die Blau-Weiß-Himmelblauen)
Wikipedia nennt Zenitchiki (Luftabwehr-Kanoniere) als Spitzname, aber dieser wird von niemandem benutzt. Sine-Belo-Golubye ist beliebt, aber meistens bleibt es einfach nur bei "Zenit".

Zürich – Der Stadtclub
Der FCZ wurde 1896 von Ex-Mitgliedern drei regionaler Vereine, darunter Barcelona-Gründer Joan Gamper, ins Leben gerufen. Zürich ist bekannt als Klub der Arbeiter, anders als die eher als elitär angesehenen Grasshoppers.

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