Frankfurts zweiter Härtetest

Es ist das Duell zweier Sieger des ersten Spieltags: Eintracht Frankfurt fiebert dem Heimspiel gegen Lazio entgegen.

Erstes Heimspiel beim Europapokal-Comeback für die Eintracht
Erstes Heimspiel beim Europapokal-Comeback für die Eintracht ©Getty Images

Am Donnerstag um kurz vor 21 Uhr, wenn in Frankfurt die Hymne der UEFA Europa League ertönt und die Eintracht-Fans eine ihrer kreativen Choreografie präsentieren, darf sich die SGE auf ihre legendäre Europapokal-Atmosphäre freuen.

Nach dem starken Auftakt bei Olympique Marseille gibt es gleich den nächsten großen Namen für die Eintracht: Lazio Rom, bestückt mit einer bärenstarken Offensive mit Spielern wie Luis Alberto, Ciro Immobile und Sergej Milinkovic-Savic. 

Während Sportdirektor Bruno Hübner von einem "Highlight" spricht, sieht Adi Hütter zunächst eine "große Hürde", bei der man "auf alles vorbereitet" sein müsse.

Der Trainer weiter: "Wir brauchen sehr hohe taktische Disziplin, müssen in die Zweikämpfe gehen und unsere läuferische Leistung abrufen. Es geht darum, die Passwege zuzumachen, denn da ist Lazio sehr schnell."

Frankfurt überzeugte am ersten Spieltag beim Sieg gegen Marseille
Frankfurt überzeugte am ersten Spieltag beim Sieg gegen Marseille©AFP/Getty Images

Hütter spielt damit wahrscheinlich nicht nur auf die Stärken der Italiener an, sondern erinnert sein Team auch an die Fehler, die man in den letzten Wochen gegen spielstarke Mannschaften wie Mönchengladbach oder Dortmund gemacht hat.

"Wir wollen kontrolliert nach vorne spielen, ohne hinten aufzumachen", so Hütter. "Mit unserer Power werden wir zu Möglichkeiten kommen." Eventuell spricht für die Frankfurter, dass Lazio nicht mit der besten Elf auflaufen wird. Nach dem durchwachsenen Start in der Serie A (4 Siege, 3 Niederlagen in 7 Spielen) munkelt man, dass Lazio-Trainer Simone Inzaghi reichlich rotieren wird.

Auch wenn der Gegner schwer einzuschätzen ist, mit guter Stimmung in der Arena kann die Eintracht auf jeden Fall rechnen. "Die Choreografie wird sicher beeindruckend sein", verrät Hütter. "Das wird positive Energie geben. Danach müssen wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und wenn wir ordentlich spielen, wird die Unterstützung eh da sein."

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