Die Austria hat noch Hoffnung

Für den FK Austria Wien wird es eng. Bei HNK Rijeka soll deshalb ein Sieg her, um den kleinen Traum vom Aufstieg aus der Gruppe D noch am Leben zu erhalten.

David De Paula im Hinspiel-Duell mit Josip Mišić
David De Paula im Hinspiel-Duell mit Josip Mišić ©AFP/Getty Images

Mit nur einem Punkt aus drei Spielen in der Gruppe D ist der FK Austria Wien bisher hinter den eigenen Erwartungen geblieben. In der vierten Partie, auswärts bei HNK Rijeka (Donnerstag, 19.00 Uhr MEZ), muss demnach schon ein Sieg her, soll die kleine Chance auf den Aufstieg noch irgendwie am Leben bleiben.

"Wir wollen den Strohhalm ergreifen und gewinnen. Das wäre schon ein tolles Ergebnis und dann schauen wir weiter", erklärte Trainer Thorsten Fink vor dem Abflug nach Kroatien. Nach der 1:3-Niederlage im Heimspiel gegen Rijeka sind die Violetten im zweiten Duell klarerweise Außenseiter. "Wir haben nichts zu verlieren. Keiner rechnet damit, dass wir dort etwas holen", so Fink.

Der Austria gelangen in den Auswärtsspielen der diesjährigen UEFA Europa League immer Tore. Egal, ob in der Qualifikation gegen AEL Limassol (2:1) oder NK Osijek (2:1), als auch in der Gruppenphase beim 2:2 bei AEK Athen. "Auswärts sind wir immer stark, vielleicht ein gutes Omen", sagte Thorsten Fink.

Positiv ist im Camp der Wiener auch, dass sich vor dem Duell mit dem kroatischen Team und Ex-Austrianer Alexander Gorgon das Lazarett wieder ein wenig lichtete. Die zuletzt angeschlagenen Heiko Westermann und Ismael Tajouri-Shradi waren ebenso im Flieger, wie der wieder genesene Verteidiger Abdul Kadiri Mohammed. Torhüter Osman Hadžikić trat nach seiner Fußverletzung vom September ebenso die Auswärtsfahrt an, im Tor dürfte aber noch Youngster Patrick Pentz bleiben.

"Wir können jetzt wieder ein bisschen durchwechseln", sagte Fink, der auch schon die Sonntagspartie in der österreichischen Bundesliga im Blick haben dürfte. Mit Mario Gavranović musste Rijekas Doppeltorschütze von Wien am Wochenende im Schlager bei Dinamo Zagreb (1:3) zusehen. Der Schweizer dürfte aber fürs Duell mit der Austria wieder fit werden

Die Austria, die zuletzt in vier Pflichtspielen in Folge nicht gewinnen konnte und auch das Cup-Aus gegen Erzrivalen SK Rapid Wien hinnehmen musste, will gegen Rijeka wieder in Tritt kommen. Auch der Gegner hat die letzten Partien nicht überzeugen können. Drei Ligaspiele in Folge gingen verloren. Einzig das 3:1 über die Austria kam dazwischen. Fink wollte auf die Form des Kontrahenten nicht zu sehr eingehen. "Sie haben in der Meisterschaft öfter verloren. Aber darauf gebe ich nichts." Womöglich auch im Hinblick auf die letzten eigenen Ergebnisse.

 

 

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