Die Gesprächsthemen nach den Hinspielen

David de Gea verhinderte eine höhere Schlappe und Marco Reus stach an einem Abend heraus, an dem Shaktar nicht mit Toren geizte und Titelverteidiger Sevilla weiter auf Kurs blieb.

David de Gea hielt den Schaden für Manchester United in Grenzen
David de Gea hielt den Schaden für Manchester United in Grenzen ©AFP/Getty Images

De Gea hält Manchester United am Leben
Liverpool kann mit dem 2:0-Sieg gegen Manchester zufrieden sein, sollte sich aber noch nicht in Sicherheit wiegen. Schließlich sind es dank David de Gea nur zwei Tore Unterschied. Der Spanier zeigte einige hervorragende Paraden und wahrte seiner Mannschaft eine minimale Chance aufs Weiterkommen.

Villarreal legt gute Grundlage
Die Spanier feierten gegen Leverkusen ihren fünften Heimsieg in der aktuellen UEFA-Europa-League-Saison und kassierten dabei noch kein einziges Gegentor. Nur Atlético Madrid hat in Spanien eine bessere Abwehr. Trainer Marcelino kann aufstellen wen er will, die Abwehr von Villarreal bleibt stabil. Leverkusen braucht im Rückspiel mindestens zwei Tore, was eine schwierige Aufgabe für die Werkself wird.

Reus zeigt seine Klasse
Marco Reus schoss Borussia Dortmund mit zwei Toren gegen Tottenham mit einem Bein ins Viertelfinale. Bei beiden Treffern demonstrierte der 26-Jährige seine herausragende Technik. Seinen ersten Streich zimmerte er mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz unter die Latte und beim zweiten Tor vollendete er eine Kombination der Gastgeber mit einem Halbvolley. "Das Beste war, dass ich meinem Team mit zwei Toren helfen konnte", sagte Reus.

Alex wer?
Der Abgang von Alex Texeira, der in der Hinrunde 25 Tore schoss, wurde von Shaktar gut kompensiert. In fünf Spielen konnten die Ukrainer in der Rückrunde schon 13 Treffer erzielen. Diese verteilen sich auf acht verschiedene Spieler. Der Verkauf von Texeira hat die Mannschaft nicht geschwächt, das bekam auch Anderlecht zu spüren.

Nullnummer in Basel
Sevilla kassierte in dieser Europapokal-Saison bislang vier Auswärtspleiten, kam aber in Basel mit einem 0:0 davon. Die Spanier sollten das Team von Urs Fischer im Rückspiel allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Schweizer haben in der laufenden Europapokal-Saison in sechs Auswärtsspielen nur ein einziges Mal verloren und immer mindestens ein Tor geschossen. Die Aussicht auf das Heim-Finale am 18. Mai dürfte Basel zudem als zusätzliche Motivation dienen.

Lazio hat es noch drauf
Trotz der Misserfolge in der Serie A und im italienischen Pokal erkämpfte sich Lazio Rom bei Sparta Prag nach einem Rückstand ein 1:1-Remis. Damit stoppten die Italiener Spartas Serie von vier Siegen in Folge in der UEFA Europa League. Mit einem guten Abschneiden in diesem Wettbewerb könnte Lazio die Kritiker wohl verstummen lassen.

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