Fiorentina nach Auswärtssieg fast durch

Esbjerg fB - ACF Fiorentina 1:3
Im kalten Dänemark sorgten Alessandro Matri, Josip Iličić und Alberto Aquilani schon früh für klare Verhältnisse.

Fiorentinas Borja Valero im Zweikampf mit Esbjergs Jonas Knudsen
Fiorentinas Borja Valero im Zweikampf mit Esbjergs Jonas Knudsen ©AFP/Getty Images

Die ACF Fiorentina ist dem Achtelfinale der UEFA Europa League ein gutes Stück näher gekommen. Mit dem 3:1-Sieg bei Esbjerg fB in Dänemark haben sich die Italiener eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel geschaffen.

Die Veilchen wurden in Esbjerg mit Kälte und Regen empfangen. Doch sollten die Gastgeber diese Bedingungen für einen Vorteil gehalten haben, sollten sie schnell eines Besseren belehrt worden sein. Tore von Alessandro Matri, Josip Iličić und lberto Aquilani sorgten für eine ebenso deutliche wie verdiente Halbzeit-Führung der Gäste. Zwischenzeitlich konnte Esbjerg durch Martin Pušić ausgleichen. Doch das Remis hatte nicht lange Bestand. Nach der Pause verwaltete die Fiorentina die Führung sehr geschickt. 

Die erste Halbzeit startete furios: Pušić zwang Neto zu einer Rettungstat, doch für die frühe Führung sorgte Gäste-Spieler Matri. Nach einem Pass nahm er Maß und schoss den Ball flach ins Netz. Da waren gerade einmal neun Minuten gespielt. Esbjerg kam jedoch schnell zum Ausgleich. Eine Flanke von Jakob Ankersen wurde abgefälscht und fiel Pušić genau vor die Füße. Der österreichische Stürmer ließ sich diese Chance nicht entgehen. 

Es dauerte aber wiederum nicht lange, da gingen die Gäste erneut in Führung. Eine schwache Abwehraktion von Davidson Drobo-Ampem wurde von Iličić abgefangen, und der slowenische Stürmer zirkelte den Ball in der 15. Minute an Martin Dúbravka vorbei ins Netz. Das Spiel hatte auch danach einen hohen Unterhaltungswert. Esbjerg drängte nun auf den Ausgleich, doch Jonas Knudsen und Ankersen verfehlten das Tor knapp. Auf der anderen Seite leitete wiederum Drobo-Ampem die Vorentscheidung ein. Er foulte Ryder Matos im Strafraum, Aquilani verwandelte den fälligen Strafstoß cool unter das Tordach.

Die Fiorentina wählte nach der Pause im Gefühl der sicheren Führung eine defensivere Taktik. Eine der wenigen Chancen hatte der eingewechselte Mario Gomez, der mit einem satten Schuss an Dúbravka scheiterte. Auf der anderen Seite musste Neto bei einem Fernschuss-Hammer von Knudsen sein ganzes Können zeigen. Auch Jesper Rasmussen hatte kurz vor Schluss noch eine Chance, doch am Ende nimmt die Fiorentina einen komfortablen Vorsprung mit ins Rückspiel in der Toskana.

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