Fenerbahçe erkämpft sich Remis bei BATE

FC BATE Borisov - Fenerbahçe SK 0:0
Nach einem torlosen Remis in Belarus geht es auch in Istanbul in einer Woche bei null los. Fenerbahçe zeigte nach der Roten Karte gegen Raul Meireles in der vierten Minute eine starke Abwehrleistung.

Andrei Gorbunov im Duell mit Fenerbahçes Moussa Sow
Andrei Gorbunov im Duell mit Fenerbahçes Moussa Sow ©AFP/Getty Images

Fenerbahçe SK hat im Hinspiel der Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League ein 0:0 beim FC BATE Borisov geholt und dabei 86 Minuten in Unterzahl ohne Gegentreffer überstanden.

Raul Meireles wurde nach einer unsportlichen Attacke gegen Aleksandr Hleb schon nach vier Minuten des Feldes verwiesen. Die numerische Überlegenheit konnten die Hausherren aber nicht in Tore ummünzen. Sie kamen nicht einmal zu klaren Torchancen.

Bei BATE, das seit dem 5. Dezember kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, fürchtete man ein frühes Angriffsfeuerwerk der Gäste. Doch spätestens nach der Hinausstellung von Meireles entpuppte sich diese Sorge als unbegründet. Doch auch die Mannschaft von Viktor Goncharenko konnte sich im Angriff kaum durchsetzen. Mehmet Topal und Pierre Webó drängten die Gastgeber geschickt zurück in deren Hälfte.

BATE legte das Spiel zu breit an und ließ die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor vermissen. Immer wieder versuchten sie es erfolglos mit Distanzschüssen. Erst zehn Minuten vor der Pause ergriffen die Weißrussen klar die Initiative. Aber auch die Türken blieben gefährlich. Andrei Gorbunov musste im letzten Moment klären, nachdem Reto Ziegler Webó in Szene gesetzt hatte.

In der zweiten Hälfte kam Fenerbahçe aber kaum noch zu Angriffen. Selbst Stürmer Dirk Kuyt musste im defensiven Mittelfeld aushelfen. Die beste Chance vergab Aleksandr Volodko acht Minuten vor Schluss, als er an Volkan Demirel scheiterte. So blieb es beim 0:0. In Istanbul muss BATE auch noch auf den gesperrten Artem Radkov verzichten.

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