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Großes Lob an Hodgsons Helden

Veröffentlicht: Donnerstag, 13. Mai 2010, 9.16MEZ
Während ganz Spanien den UEFA-Europa-League-Triumph von Club Atlético de Madrid feierte, gab es in England für den Fulham FC und Trainer Roy Hodgson viel Lob. UEFA.com fasst die Pressestimmen zusammen.
Großes Lob an Hodgsons Helden
Fulhams Trainer Roy Hodgson ©Getty Images
 
Veröffentlicht: Donnerstag, 13. Mai 2010, 9.16MEZ

Großes Lob an Hodgsons Helden

Während ganz Spanien den UEFA-Europa-League-Triumph von Club Atlético de Madrid feierte, gab es in England für den Fulham FC und Trainer Roy Hodgson viel Lob. UEFA.com fasst die Pressestimmen zusammen.

Knapper hätte die Niederlage für den Fulham FC in seinem 19. UEFA-Europa-League-Spiel nicht sein können, doch trotz der 1:2-Niederlage beim Endspiel des großen Europa-Abenteuers gegen Club Atlético de Madrid gab es in der internationalen Presse nur Lob für den Londoner Klub und seinen Trainer Roy Hodgson. UEFA.com fast die Stimmen nach dem Finale in Hamburg für sie zusammen:

Das Märchen von Hodgsons Helden nimmt ein böses Ende
The Times, England
"Selbst der tapferste und widerstandsfähigste Boxer erkennt einen K.o.-Schlag, wenn es ihn erwischt. Über die komplette Saison kämpfte Fulham eine Gewichtsklasse zu hoch, aber als Diego Forlán sie mit seinem zweiten Tor zu Boden schickte, da war Fulham klar, dass dieses tolle Abenteuer mit gebrochenem Herzen enden würde."


Nach 48 Jahren und 115 Minuten gewinnt Atlético wieder einen europäischen Titel
El Mundo, Spanien
"Atlético begann das Finale der UEFA Europa League gegen Fulham verängstigt, aber nachdem sie sich zurechtgefunden hatten, spielten sie flüssig und zeigten zeitweise wunderschönen Fußball. Forláns Treffer (32.) konnte Simon Davies ausgleichen, doch nach 48 Jahren und 115 Minuten sicherte Forlán mit seinem zweiten Treffer die zweite europäische Trophäe in der Geschichte des Manzanares-Vereins."


Hodgson und seine Zeichentrickhelden gehen mit Stolz unter
The Guardian, England
"Egal, wer ihnen in Europa vorgesetzt wurde, Fulham spielte seinen Stiefel runter. Sie wirkten wie Freunde auf einer langen Reise, die fest davon überzeugt sind, dass man mit Coolness und Zusammenhalt alles erreichen kann. Fast hätten sie es geschafft. Ist es die Reise selbst, die den Triumph definiert, oder ist es der finale Sieg? In solch rauen Zeiten wäre es scheinheilig zu sagen, der Weg ist das Ziel, aber gleichzeitig ist es fast unmöglich, Roy Hodgsons Team als Besiegte zu bezeichnen, nachdem seine Reise im Finale endete."

Hamburg ist wie Stuttgart 1962 Rot-Weiß
El País, Spanien
"Hamburg wurde in Rot und Weiß getaucht, fast so wie Stuttgart im Jahr 1962, bis gestern die Bühne des letzten europäischen Erfolgs von Club Atlético de Madrid. Das Spiel war nicht schön, und Atlético machte es sich traditionell schwer... nichtsdestotrotz stehen sie wieder verdient an der Spitze, haben sie sich doch durch den langen Wettbewerb gekämpft und das unverwüstliche Fulham bezwungen. Das lange Warten hat sich gelohnt."

Nach 30 Jahren ist das große Geheimnis gelüftet, Hodgson ist ein Spitzentrainer
Daily Mirror, England
"Auch wenn sie in der 116. Minute eines atemberaubenden Finales durch den Treffer von Forlán besiegt wurden, verdient war die Niederlage aufgrund ihres großartigen Fußballs nicht, und auch das Ansehen von Trainer Hodgson stieg im Angesicht der Niederlage. Es ist seinem Werk zu verdanken, dass Fulham in diesem Endspiel stand, und nun werden die Top-Klubs in Europa darauf aufmerksam, dass ein alter Meister seines Fachs über die Jahre unbeobachtet zwischen ihnen arbeitete."

40 000  feiern am Neptun-Brunnen
AS, Spanien
"Für Neptun wurde Mittwochnacht der Schlaf gestrichen, als 40 000 Atlético-Fans den Brunnen als Ort der Feierlichkeiten vereinnahmten. Eingehüllt in Flaggen, Schals und Trikots feierten sie mit Hupkonzerten und "Champions, Champions"-Sprechchören nach 1996 wieder einen Titel am berühmten Neptun-Brunnen.

Ex-HSV-Spieler Ujfaluši holt den Pokal
Hamburger Morgenpost, Deutschland
"Ein klein wenig durften sich dann auch die HSV-Fans freuen. Das Europa-League-Finale, das in dieser Stadt niemand so richtig brauchte, hat zumindest einen Ex-Hamburger glücklich gemacht. Siegestrunken reckte Tomás Ujfalusi (von 2000 bis 2004 beim HSV unter Vertrag) den Pott in die Höhe. Die merkwürdige Atmosphäre war überall in der Stadt spürbar. Ein Hamburger Finale ohne den HSV - da erzeugten die euphorischen Spanier und Engländer leicht beklemmende Gefühle."

Letzte Aktualisierung: 13.05.10 17.09MEZ

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