Europa League 2025/26: Das ist der Champion
Mittwoch, 20. Mai 2026
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Alles Wissenswerte über Aston Villa, den Champion der UEFA Europa League 2025/26.
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Aston Villa hat seinen ersten Titel auf der europäischen Bühne seit 1981/82 eingefahren.
Wir nehmen den Champion der UEFA Europa League 2025/26 unter die Lupe.
Aston Villa (ENG)
Position in der Ligaphase: 2
Achtelfinale: 3:0-Gesamtsieg gegen Lille
Viertelfinale: 7:1-Gesamtsieg gegen Bologna
Halbfinale: 4:1-Gesamtsieg gegen Nottingham Forest
Finale: 3:0 gegen Freiburg
UEFA-Koeffizientenrangliste: 19 (zum Zeitpunkt des Endspiels)
Vergangene Saison: Viertelfinale der Champions League (Gesamt: 4:5 gegen Paris)
Zuvor bestes Abschneiden in der Europa League/UEFA-Pokal: Viertelfinale (1977/78, 1997/98)
Villa, Champion im Pokal der europäischen Meistervereine 1982, gewann zum ersten Mal die Europa League, nachdem der Verein das Halbfinale der Conference League 2023/24 und das Viertelfinale der Champions League der vergangenen Saison erreicht hatte. Trainer Unai Emery hat die Europa League nun fünfmal gewonnen – dreimal mit Sevilla, einmal mit Villarreal sowie nun mit Villa – und ist damit der erfolgreichste Trainer in der Geschichte dieses Wettbewerb.
Saisonverlauf: Bis zum Halbfinale verlief der Weg von Aston Villa ins zweite große europäische Finale so reibungslos, wie man es sich nur wünschen konnte. Sieben Siege aus acht Spielen reichten aus, um sich den zweiten Platz in der Ligaphase zu sichern, bevor Lille und Bologna im Achtel- und Viertelfinale ausgeschaltet wurden. Der englische Rivale Nottingham Forest stellte im Halbfinale eine beträchtliche Hürde dar, doch die 0:1-Niederlage im Hinspiel wurde durch einen 4:0-Erfolg in Birmingham wettgemacht – der zehnte Heimsieg in Folge für Emerys Mannschaft in Europa, ehe der große Triumph in Istanbul folgte.
– John Atkin, Aston-Villa-Reporter
Spieler im Fokus: Ollie Watkins spielt seit seiner Nichtberücksichtigung im englischen Kader im März "mit Feuer im Bauch". Doch der Mann der Stunde bei Villa ist zweifellos Kapitän John McGinn. Der Schotte kam zum Verein, als dieser noch in der zweiten Liga spielte, und war eine treibende Kraft dabei, den Verein dorthin zu bringen, wo er heute steht – sein hohes Ansehen ist während seiner Verletzungspause in dieser Saison nur noch gewachsen. Im Finale erzielte er zwar kein weiteres Tor nach seinen bisherigen fünf Treffern, lieferte aber die Vorlage für Emiliano Buendía, der den zweiten Treffer beisteuerte.
– John Atkin, Aston-Villa-Reporter