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Torwart-Training mit Júlio César

Torhüter-Legende Júlio César hat sich für uns auf den Trainingsplatz begeben, um Nachwuchstorhütern wichtige Tipps für ihre weitere Karriere zu geben.

Im dritten Teil unserer Serie nimmt uns der frühere Weltklasse-Keeper Júlio César mit auf den Trainingsplatz.
Torwart-Training mit Júlio César

Júlio César war einst einer der besten Torhüter der Welt und holte bei Inter, Benfica und mit der brasilianischen Nationalelf viele Titel.

In diesem Artikel, präsentiert von Enterprise Rent-A-Car, zeigt uns der 42-Jährige ein paar elementare Trainingseinheiten.

Zunächst geht es darum, den kurzen Pfosten zu sichern und sich für eventuelle Nachschüsse aus dem Strafraum zu wappnen. "Wir müssen diesen Bereich hier abdecken", sagte er und deutete an, wo ein Torhüter in einer entsprechenden Situation zu stehen habe. "Und dann müssen wir die Flanke antizipieren."

Um sich auf ein Gewühl vor dem eigenen Tor vorzubereiten, zeigt uns Júlio César eine wichtige Übung aus seinem Repertoire. Zunächst feuert ein Trainer den Ball aus kurzer Distanz auf den kurzen Pfosten ab, dann folgt ein Nachschuss durch einen zweiten Coach etwa vom Elfmeterpunkt. "In keiner Position ist es so wichtig, nahezu perfekt zu spielen wie als Torhüter", so der Brasilianer, der 2010 mit Inter die UEFA Champions League gewonnen hat.

Júlio César spielt große Paraden nach
Júlio César spielt große Paraden nach

Anschließend demonstrierte Júlio César, dass er kaum etwas von seinem großen Können eingebüßt hat. Wichtig ist es vor allem, rechtzeitig zu entscheiden, ob man die Flanke abfangen oder wegfausten möchte, so Júlio César.

Für diese Trainingsübung wurden unzählige Flanken von beiden Flügeln in den Strafraum geschlagen, die er dann, hart bedrängt von einem Mitspieler, aus der Gefahrenzone befördern oder fangen musste.

Wichtig dabei, mit dem richtigen Bein abzuspringen, welches das ist, hängt von der Seite ab, von der die Flanke angesegelt kommt. Dann zeigte er noch, wie der Torhüter einen Abschlag aus der Hand spielen sollte, entweder Vollspann, um ihn möglichst weit zu schlagen oder mit der Seite, um ihn so präzise wie möglich zu spielen.