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Finale der UEFA Europa League: Auf was wir uns bei Frankfurt gegen die Rangers freuen können

Eintracht Frankfurt hat das einzige Duell mit den Rangers haushoch gewonnen, aber das ist schon eine ganze Weile her. Die Schotten dagegen haben diese Saison schon zwei Bundesligisten rausgeworfen.

Giovanni van Bronckhorst, Filip Kostić, James Tavernier und Oliver Glasner
Giovanni van Bronckhorst, Filip Kostić, James Tavernier und Oliver Glasner

Es war eine ziemlich einseitige Angelegenheit, als sich Eintracht Frankfurt und die Rangers vor 60 Jahren erstmals und bis heute zum einzigen Mal gegenüberstanden. Nun kommt es in Sevilla im Finale der UEFA Europa League zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Teams, die vor ein paar Monaten wohl kaum einer im Endspiel erwartet hätte.

Wir werfen einen Blick auf einige interessante Aspekte dieser Begegnung, präsentiert von Enterprise Rent-A-Car.

12:4 für die Eintracht

Frankfurts Siegtor
Frankfurts Siegtor

Frankfurt und die Rangers trafen bisher erst einmal im Europapokal aufeinander, 1959/60 im Halbfinale des Landesmeister-Pokals. Die Hessen gewannen damals zuhause mit 6:1 und triumphierten anschließend in Glasgow mit 6:3. Im Finale gab es dann gegen Real Madrid allerdings eine 3:7-Klatsche. "Das war die beste Mannschaft, die ich in meinem ganzen Leben gesehen habe", schwärmt Sir Alex Ferguson, der damals zu den 127.621 Zuschauern im Hampden Park zählte, noch heute von der Eintracht. "Und dann wurden sie im Finale mit 7:3 abgewatscht!"

Frankfurt hat noch nie ein Europapokalspiel gegen eine schottische Mannschaft verloren (S3 U1); neben dem Duell mit den Rangers gab es noch zwei Spiele gegen Aberdeen in Runde eins der siegreichen UEFA-Pokal-Saison 1979/80.

Alle guten Dinge sind drei

Highlights: Rangers - Leipzig 3:1
Highlights: Rangers - Leipzig 3:1

Das einzige Finale der Klubgeschichte verloren die Rangers im Pokal der Pokalsieger 1967 in Nürnberg gegen Bayern München.

Die Bilanz der Rangers gegen deutsche Teams kann sich aber sehen lassen, 18 Siege stehen 18 Niederlagen gegenüber, 15 Spiele endeten unentschieden. In der aktuellen Saison warfen die Schotten mit Dortmund und Leipzig zwei deutsche Mannschaften aus dem Wettbewerb - zwei Teams, die im UEFA-Ranking und der Bundesliga weit vor Frankfurt liegen.

Extramotivation für Balogun und Tavernier

Der in Berlin geborene Abwehrspieler Leon Balogun ist gegen die Eintracht besonders motiviert, kickte er in der Bundesliga doch für den Erzrivalen der Hessen. "Ich habe für Mainz gespielt und die pflegen eine ziemliche Rivalität mit Eintracht Frankfurt", erzählt er. "Für mich ist das also schon fast eine persönliche Sache. Ich muss zwei Mannschaften stolz machen."

Rangers-Kapitän James Tavernier ist mit sieben Toren der beste Torschütze der Europa League. "Frankfurt ist völlig zu Recht im Finale, aber es ist nur ein Spiel und wir sind extrem selbstbewusst. Wir fahren nach Sevilla, um zu gewinnen."

Sevilla ist für Frankfurt eine Reise wert

Highlights: Betis - Frankfurt 1:2
Highlights: Betis - Frankfurt 1:2

Zum dritten Mal ist Sevilla Schauplatz eines Europapokal-Endspiels; Steaua Bucureşti besiegte hier 1986 im Ramón Sánchez-Pizjuán den FC Barcelona im Landesmeister-Pokal nach Elfmeterschießen und der Lokalrivale der Rangers, Celtic, verlor hier 2003 das UEFA-Pokal-Finale im Estadio de La Cartuja mit 2:3 gegen Porto.

Zweimal gastierten die Rangers bisher im Ramón Sánchez-Pizjuán, 1962/63 verlor man im Pokal der Pokalsieger gegen Sevilla (0:2) und 2009/10 in der Gruppenphase der UEFA Champions League gegen denselben Gegner (0:1). Frankfurt besucht erstmals die Heimat des FC Sevilla, allerdings gewannen die Deutschen in dieser Saison im Achtelfinale schon beim Lokalrivalen Real Betis. Außerdem warfen sie mit West Ham im Halbfinale die Mannschaft raus, die Sevilla im Achtelfinale eliminiert hatte.

Wann und wo steigt das Finale der UEFA Europa League?

Gespielt wird am Mittwoch, den 18. Mai ab 21 Uhr MEZ im Estadio Ramón Sánchez-Pizjuán.