Rangnick denkt an nächste Runde

Gruppe A: Nach einem Sieg in Edinburgh sieht sich Schalke-Trainer Ralf Rangnick schon in der nächsten Runde.

Die Gruppe A des diesjährigen UEFA-Pokal-Wettbewerbs ist außerordentlich hart umkämpft. Nach zwei Spieltagen hat keine der Mannschaften die maximale Punktzahl geholt. Gestern Abend gewann der FC Schalke 04 bei Heart of Midlothian FC mit 1:0. In Ungarn trennten sich Ferencvárosi TC und Feyenoord 1:1. uefa.com fasst für Sie die Reaktionen zusammen.

Der Platzverweis von Patrick Kisnorbo hat das Spiel verändert. Bis dahin hatten wir das Spiel kontrolliert. Unser Gegner hatte kaum eine Torchance. Leider haben wir einen Treffer kassiert - ein unglaublicher Schuss - doch die Spieler haben alles gegeben. Dennoch müssen wir fair sein und zugeben, dass sie mit einem Mann mehr auf dem Platz die bessere Mannschaft waren. Es wird nun schwierig werden, sich zu qualifizieren. Es ist aber nicht unmöglich. Hearts-Trainer John Robertson

Hearts hat sehr engagiert gespielt. Wir konnten sie im ersten Durchgang nicht wirklich in den Griff bekommen, kamen nicht richtig ins Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir uns gesteigert, nicht zuletzt, weil wir einen Mann mehr hatten. Wir haben den zusätzlichen Raum gut genutzt, insbesondere auf den Außenbahnen, wo Nils Oude Kamphuis einige tolle Flankenvorlagen produzierte. Noch vor dem Treffer hatten wir zwei bis drei klare Chancen. Ich denke, alles in allem haben wir den Sieg verdient. Wir sind nun in einer hervorragenden Ausgangsposition, um die nächste Runde zu erreichen. Schalke-Trainer Ralf Rangnick

Mit einem Auswärtsremis im europäischen Wettbewerb muss man zufrieden sein. Im ersten Durchgang haben wir uns in der Offensive zu wenig durchgesetzt. In der zweiten Halbzeit haben wir mit zwei Spitzen und einem verstärkten Mittelfeld gespielt. Das hat sich ausgezahlt. Wir hatten Torchancen und hätten gewinnen können. Mit jedem Spiel wird diese Mannschaft besser, und heute Abend haben sie gelernt, dass Auswärtsspiele auf diesem Niveau durch Kleinigkeiten entschieden werden. Feyenoord-Trainer Ruud Gullit

Eine Mannschaft kann nur so weit gehen, wie es die gegnerische Elf zulässt. Wir haben das Spiel kontrolliert und waren näher an einem Sieg dran als Feyenoord. Ferencváros-Trainer Csaba László