Mainz zieht es nach Frankfurt

Der 1. FSV Mainz 05 wird seine europäische Premiere in der ersten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals im benachbarten Frankfurt austragen.

Die Erfolgsgeschichte des 1. FSV Mainz 05 nimmt kein Ende. Nur ein Jahr nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga dürfen die Rheinhessen ihre Premiere auf europäischem Boden feiern. Durch die Fairplay-Wertung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp einen Startplatz in der Qualifikation zum UEFA-Pokal erhalten. Im Hinspiel des Erstrunden-Duells mit dem armenischen Vizemeister FC MIKA am 14. Juli zieht Mainz aufgrund der großen Zuschauer-Resonanz in das benachbarte Frankfurter WM-Stadion um.

Größere Kapazität
Im Mainzer Bruchwegstadion wären für die 05er im UEFA-Pokal nur etwa 10.000 Sitzplätze nutzbar gewesen. „Aufgrund der großen Nachfrage hätten viele Fans die Partie nicht verfolgen können“, gab der Klub bekannt. Deshalb entschloss man sich zu der Austragung in der eigentlichen Heimat von Ligakonkurrent Eintracht Frankfurt, die den Fans bis zu 44.000 Sitzplätze bietet. Falls Mainz die nächste Runde erreichen sollte, ist man bestrebt, auch die künftigen Partien auf europäischer Bühne in der Mainmetropole auszutragen.

Gemeinsame Veranstaltung
Zunächst war unklar, ob man gegen den Klub aus Ashtarak im Austragungsort des am morgigen Mittwoch stattfindenden Finale des FIFA Konföderationen-Pokals 2005 zwischen Argentinien und Brasilien spielen könne, da am 14. Juli zugleich eine renommierte Unternehmensberatung die Arena gemietet hatte. Doch 05-Geschäftsführer Michael Kammerer erklärte: „Beide Veranstaltungen können parallel stattfinden. Wir werden unseren Beitrag für einen gelungenen Abend für die Gäste leisten.“ Anstoß ist voraussichtlich um 20.30 Uhr.

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