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Vojvodina hält serbische Fahne hoch

Zusammenfassung Südeuropa: FK Vojvodina ist wie erwartet in die zweite UEFA-Pokal-Qualifikationsrunde eingezogen, aber auch Maccabi Tel-Aviv FC und HNK Hajduk Split konnten ein frühes Aus verhindern.

FK Vojvodina ist wie erwartet in die zweite UEFA-Pokal-Qualifikationsrunde eingezogen, doch für andere serbische Vereine gab es eine böse Überraschung. Derweil konnten Maccabi Tel-Aviv FC und HNK Hajduk Split ein frühes Aus verhindern, aber auch auf Zypern gab es Grund zu großer Freude. uefa.com fasst die zehn Spiele aus Südeuropa zusammen.

Hibernians FC - FK Vojvodina 0:2 (Gesamt: 1:7)
Vojvodina zog dank der Treffer vonDušan Tadić und Ranko Despotović in die nächste Runde ein. Die serbischen Gäste machten so in der 30. und 61. Minute alles klar, auch wenn es nicht das Schützenfest aus dem Hinspiel wurde. Für die Gastgeber aus Malta gab es mit dem Platzverweis für Pablo César Doffo einen weiteren negativen Höhepunkt.

Maccabi Tel-Aviv FC - FC Santa Coloma 4:0 (Gesamt: 4:1)
Maccabi Tel-Aviv konnte die peinliche 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel wettmachen und schlug die Gäste aus Andorra mit 4:0. Vor 14 Tagen hatte Juli Fernández für die große Überraschung gesorgt, aber im Rückspiel erzielte Yannick Kamanan bereits nach zwölf Minuten das 1:0 der Israelis. Erez Mesika erhöhte in der 25. Minute auf 2:0 und obwohl Ori Shitrit kurz darauf des Feldes verwiesen wurde, sorgten Yossi Shivhon (63.) und Kamanan (69.) für einen komfortablen Erfolg der Hausherren.

PFC Litex Lovech - Sliema Wanderers FC 4:0 (Gesamt: 7:0)
Litex Lovech zog durch die Treffer von Fabien Boudarène, Beto (2) und Ivelin Popov ungefährdet in die nächste Runde ein. Boudarènes Fallrückzieher war der einzige Treffer in der ersten Halbzeit, aber nach der Pause gab sich Sliema auf, so dass die Bulgaren drei weitere Tore drauflegen konnten.

Anorthosis Famagusta FC - FK Vardar 1:0 (Gesamt: 2:0)
Anorthosis Famagusta siegte wie schon im Hinspiel mit 1:0. Das Tor des Tages gelang Anton Žlogar in der 54. Minute, so dass am Ende die Zyprioten feiern durften. Die Gäste aus der E.J.R. Mazedonien kamen kaum gefährlich zum Zuge und fielen eigentlich nur durch den Platzverweis von Vladimir Sekuloski auf.

HNK Hajduk Split - FK Budućnost Podgorica 1:0 (Gesamt: 2:1)
Dario Damjanović traf in der 47. Minute und sicherte Split damit einen Platz in der nächsten Runde. Die Kroaten erzielten den Treffer zwei Minuten nach der Halbzeitpause, als Damjanović eine Flanke von Mirko Hrgović verwerten konnte. Nikola Kalinić hatte später noch die große Chance, um auf 2:0 zu erhöhen, doch letztendlich reichte es trotzdem zum Weiterkommen.

FK Partizan - NK Zrinjski 5:0 (Gesamt: 11:1)
Partizan konnte wie schon im Hinspiel einen Kantersieg feiern und zieht völlig verdient in die nächste Runde ein. Darko Maletić markierte bereits in der vierten Minute den ersten Treffer, ehe Almani Moreira auf 2:0 erhöhte. Anschließend gelang Stefan Jovetić ein Hattrick. Obwohl Zrinjski-Trainer Blaz Slišković seine Elf gegenüber dem Hinspiel auf sieben Positionen verändert hatte, war die Mannschaft aus Bosnien-Herzegowina chancenlos.

FK Rudar Pljevlja - AC Omonia 0:2 (Gesamt: 0:4)
Zwar kam Rudar zunächst besser ins Spiel, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. So leitete Musawengosi Mguni für Omonia den zweiten 2:0-Erfolg ein, als der Nationalspieler aus Simbabwe trotz haushoher Überlegenheit der Gastgeber in der 34. Minute den ersten Treffer des Tages markierte. Damit war die Moral von Rudar gebrochen und Ricardo Sousa erhöhte für die Gäste 15 Minuten vor Schluss sogar noch auf 2:0. Zu allem Überfluss für Rudar wurde Zoran Vuković sogar noch vom Platz gestellt.

FK Rabotnicki - NK Gorica 2:1 (Gesamt: 4:2)
Die E.J.R. Mazedonien wird in der nächsten Runde von Rabotnicki vertreten, nachdem die Elf auch das Rückspiel in Skopje gegen Gorica aus Slowenien gewinnen konnte. Die Gastgeber waren von Beginn an spielbestimmend und wurden mit dem Treffer von Krste Velkoski belohnt. Gorica kam zwar mit viel Engagement aus der Pause, kassierte dann aber ein Kontertor von Ertan Demiri. Der späte Anschlusstreffer durch Enes Demirović' verwandelten Elfmeter nutzte ihnen nichts mehr.

FC Koper - NK Široki Brijeg 2:3 (Gesamt: 3:6)
Die Elf aus Bosnien-Herzegowina erwies sich für den slowenischen Pokalsieger Koper als zu stark und entschied das spannende Spiel in Celje mit 3:2 für sich. Bereits das Hinspiel hatten sie mit 3:1 gewonnen und gingen gestern durch Mislav Karoglan und ein Eigentor von Rok Božič frühzeitig in Führung. Zwar kam Koper durch Dalibor Volas in der 24. Minute auf einen Treffer heran, aber Ronelle Gomes stellte kurz darauf den alten Vorsprung wieder her. So nützte es Koper nichts, dass Aleš Mejac in der zweiten Hälfte nochmals auf 2:3 verkürzte.

KS Teuta - NK Slaven Koprivnica 2:2 (Gesamt: 4:8)
Die Gäste aus Kroatien zogen mühelos in die nächste Runde ein, denn nach dem komfortablen Sieg aus dem Hinspiel reichte ihnen in Albanien bereits ein 2:2-Remis. Bekim Kuli ließ die Hausherren durch sein 1:0 kurzzeitig hoffen, doch Koprivnica schlug in Person von Dino Kresinger und Bojan Vručina zurück und ging in Führung. Immerhin kam Teuta durch Kulis zweiten Treffer noch zu einem Unentschieden.

KS Besa - FK Bežanija 0:0 (Gesamt: 2:2, Besa dank Auswärtstorregel weiter)
Das gute Hinspielergebnis sollte für Besa ausschlaggebend sein, denn beim Rückspiel in Tirana trennten sich beide Mannschaften torlos. Die Gäste aus Serbien drängten zwar auf einen Treffer, doch die Albaner hielten ihren Kasten sauber und stehen somit in der nächsten Runde.

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