Mangala köpft Porto zum Sieg

FC Porto - Sevilla FC 1:0
Eliaquim Mangala erzielte in der ersten Hälfte den entscheidenden Treffer in diesem Duell, in dem im Rückspiel noch alles möglich ist.

Eliaquim Mangala (Nr. 22) feiert seinen Treffer gegen Sevilla
Eliaquim Mangala (Nr. 22) feiert seinen Treffer gegen Sevilla ©AFP/Getty Images

Der FC Porto konnte sich in einem unterhaltsamen und sehr intensiv geführten Viertelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League knapp mit 1:0 im Estádio do Dragão gegen Sevilla FC durchsetzen.

Den einzigen Treffer in der Partie erzielte Eliaquim Mangala bereits in der ersten Hälfte per Kopfball. Das Team von Trainer Unai Emery hingegen zeigte sich vor dem Tor ungewohnt abschlussschwach und muss diesbezüglich im Rückspiel eine Schippe drauflegen.

Porto, das die Andalusier in der Saison 2010/11 auf dem Weg zum Titelgewinn in der Runde der letzten 32 ausschalten konnte, begann das Spiel dominant. Jackson Martinez und Steven Defour vergaben in den ersten 20 Minuten gute Gelegenheiten aus der Distanz.

Sevilla zeigte sich vor allem bei Kontern gefährlich, kam aber wie Marko Marin nach guter Vorarbeit von José Antonio Reyes selten zum Abschluss - dieser wurde in letzter Sekunde von Diego Reyes gestoppt. Nach einer knappen halben Stunde wären die Gäste dann fast in Führung gegangen, doch nachdem der Ball von Porto-Angreifer Jackson Martinez abgefälscht wurde und knapp neben dem eigenen Tor landete, durften sich die Hausherren nicht mehr über fehlendes Glück beschweren.

Doch kurz darauf gab es Grund zum Jubeln für die Fans in Porto. In der 31. Minute bediente Fernando mit einem schnell ausgeführten Freistoß Ricardo Quaresma - der brachte den Ball in die Mitte und genau auf den Kopf von Mangala. Dessen Kopfball ging unhaltbar und mit viel Wucht zum 1:0 in das Tor der Gäste.

Wenig später ließ Quaresma einen Volleyschuss los, den Beto nur mit letztem Einsatz halten konnte. Danach vergab auch Defour noch zwei gute Chancen, wodurch sich Sevilla am Ende der ersten Hälfte nicht über den knappen Rückstand beschweren konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte Porto die Oberhand und weitere gute Chancen durch den eingewechselten Juan Quintero und erneut Quaresma - letzterer setzte einen Schuss nach knapp einer Stunde nur haarscharf neben den Pfosten.

Bei Sevilla wurden in der Folge Kevin Gameiro und Diogo Figueiras eingewechselt, doch am Ergebnis konnte dies nichts mehr ändern. Doch sie brachten frischen Wind in die Partie und so vergab Gameiro eine gute Chance zum Ausgleich etwas fahrlässig. Kurz vor dem Ende flog dann Portos Fernando mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz und fehlt entsprechend im Rückspiel. Trotz der Unterzahl hatte Quaresma noch eine gute Chance in der Nachspielzeit, scheiterte aber am Pfosten.