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Teams, die es wie Liverpool gemacht haben

Liverpool gewann weniger als die Hälfte seiner Spiele - und trotzdem steht das Team von Jürgen Klopp im Finale. UEFA.com stellt die Teams vor, die mit ähnlich wenigen Siegen so viel erreichten.

Edward Linskens, Ronald Koeman, Jan Heintze, Eric Gerets und Wim Kieft gewannen 1988 mit der PSV Eindhoven den Pokal der europäischen Meistervereine
Edward Linskens, Ronald Koeman, Jan Heintze, Eric Gerets und Wim Kieft gewannen 1988 mit der PSV Eindhoven den Pokal der europäischen Meistervereine ©Getty Images

Liverpools Bilanz steht in dieser Saison in der UEFA Europa League bei 6S, 7U und 1N. Damit haben die Engländer auf dem Weg ins Finale weniger als die Hälfte ihrer Spiele gewonnen. Es gibt aber noch andere Mannschaften, die es ähnlich gemacht haben.

Atlético Madrid, UEFA Europa League 2009/10
3S, 8U und 4N - Titelgewinner. Atlético war nicht unbedingt zu den Favoriten auf den Titel zu zählen, nachdem die Spanier mit nur drei Punkten aus der Gruppenphase der UEFA Champions League in der UEFA Europa League weiterspielten. In der Runde der letzten 32 kamen die Rojiblancos durch ein Tor von Diego Forlán in der 90. Minute gegen Galatasaray weiter. Danach schaltete Atlético Sporting CP, Valencia und Liverpool jeweils nur aufgrund der Auswärtstorregel aus, ehe es im Finale gegen Fulham ging. Wieder war Forlán der Matchwinner. Der Uruguayer schoss Atlético mit einem Treffer in der 116. Minute zum ersten Titel nach 14 Jahren.

PSV Eindoven, Pokal der europäischen Meistervereine 1987/88
3S, 5U und 1N - Titelgewinner. Die Mannschaft von Guus Hiddink gewann das Hinspiel in der ersten Runde gegen Galatasaray mit 3:0, verlor dann aber auswärts mit 0:2. In Runde zwei gab es zwei souveräne Siege gegen Rapid Wien, doch danach sollte bis zum Endspiel kein weiterer Erfolg mehr gelingen. Nach zwei 1:1-Unentschieden in Bordeaux und bei Real Madrid, erkämpften sich die Niederländer im Rückspiel jeweils ein 0:0 und machten den Finaleinzug perfekt. Dort wartete Benfica auf die PSV - wieder fielen keine Tore. Somit ging es ins Elfmeterschießen, das die Hiddink-Elf nach einem Fehlschuss von António Veloso, dem Vater von Miguel Velóso, mit 6:5 gewann. Es war der Auftakt zu einem märchenhaften Sommer für die Niederlande.

Dänemark, EURO 1964
4S, 2U und 3N - Halbfinale. Viele haben es vergessen, aber Dänemark erreichte bereits vor dem Gewinn der UEFA EURO 1992 zweimal das Halbfinale dieses Turniers. 1964 setzten sich die Dänen durch zwei Siege in der Vorrunde gegen Malta durch und schalteten im Achtelfinale Albanien mit 4:1 im Gesamtergebnis aus. Im Viertelfinale wurde es gegen Luxemburg sehr eng. Nach einem 3:3 in Luxemburg reichte ein 2:2 zuhause, um aufgrund der Auswärtstorregel den Halbfinal-Einzug perfekt zu machen. Danach erwiesen sich aber die UdSSR und Ungarn als zu stark für Dänemark und es reichte nur zu Platz vier.

Villarreals Juan Riquelme traf gegen Benfica, verschoss aber gegen Arsenal den entscheidenden Strafstoß
Villarreals Juan Riquelme traf gegen Benfica, verschoss aber gegen Arsenal den entscheidenden Strafstoß©Getty Images

Villarreal, UEFA Champions League 2005/06
3S, 7U und 2N - Halbfinale. "Dieses Villarreal ist einzigartig", sagte Internazionale-Coach Roberto Mancini. "Sie verteidigen sehr gut und haben auch noch Spaß daran." In der Gruppenphase schoss die Mannschaft von Manuel Pellegrini nur drei Tore, kassierte aber auch nur einen einzigen Gegentreffer. Die Spanier warfen im Achtelfinale nach einem 2:2 auswärts und einem 1:1 zuhause die Glasgow Rangers aus dem Wettbewerb und schalteten danach Mancinis Internazionale Milan nach einem 1:2 in Mailand und einem 1:0-Sieg zuhause aus. Hätte Juan Riquelme im Halbfinal-Rückspiel gegen Arsenal seinen Elfmeter in der 90. Minute verwandelt, dann wären die Spanier mit ihrer Minimalistentaktik vielleicht sogar ins Endspiel eingezogen.

Russland, UEFA-U17-EM 2013
1S und 4U - Titelgewinner. Die Russen brachten auf dem Weg zum Titel einen Sieg und vier Unentschieden zustande. Nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen die Ukraine gelang der Mannschaft von Dmitiri Khomukha bis zum Finale aus dem Spiel heraus nur noch ein weiteres Tor - bei einem Remis gegen Italien in der Gruppenphase. Im Halbfinale lieferten sich die Russen mit Schweden einen Elfmeter-Krimi, den sie mit 10:9 für sich entschieden. Auch das Endspiel gegen Italien endete torlos, wieder entschieden die Schützen vom Elfmeterpunkt. Diesmal behielt Russland mit 5:4 die Oberhand und gewann den Titel. "Ich bin sprachlos", sagte Verteidiger Dzhamaldin Khodzhaniyazov - womit er nicht alleine war.

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