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Leipzig spielt auch bei Zenit auf Sieg

RB will den knappen Vorsprung aus dem Hinspiel nicht verwalten und setzt auch in Russland auf Angriff. Doch Zenit hat in der UEFA Europa League eine beeindruckende Heimbilanz.

Timo Werner erzielte bei Leipzigs jüngstem Auswärtsspiel in der Europa League bei Napoli zwei Tore
Timo Werner erzielte bei Leipzigs jüngstem Auswärtsspiel in der Europa League bei Napoli zwei Tore ©Getty Images

Während sich in Deutschland zuletzt der Frühling schon einmal ganz kurz hat blicken lassen, herrscht in St. Petersburg immer noch strenger Winter. Wenn RB Leipzig am Donnerstagabend um 21 Uhr Ortszeit bei Zenit zum Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Europa League antritt, wird das Thermometer minus 10 Grad anzeigen.

Die Leipziger wollen sich dennoch nicht in der eigenen Hälfte einigeln, auch wenn ihnen nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel ein torloses Unentschieden zum Einzug ins Viertelfinale reichen würde. "Wir werden das Spiel so angehen, dass wir uns nicht hinten einigeln und 70 oder 90 Minuten drauf hoffen, dass wir kein Tor kassieren. Dann kassierst du eins und bist raus", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl, der auf Marcel Sabitzer wegen Rückenproblemen verzichten muss. Dafür ist Kevin Kampl wieder fit.

Einen Vorsprung zu verwalten, entspreche auch nicht der DNA der Mannschaft, hatte schon nach dem Hinspiel Timo Werner bei UEFA.com gesagt: "Wir sind immer in der Lage, ein Tor zu schießen, auch in St. Petersburg. Wir wollen nach vorne spielen und das Spiel gewinnen." Er selbst hatte durch sein Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 das nötige Selbstvertrauen für die schwere Partie in Russland getankt.

Ralph Hasenhüttl will auch bei Zenit jubeln
Ralph Hasenhüttl will auch bei Zenit jubeln©Getty Images

Außerdem scheint der Nationalspieler besonders bei Auswärtsspielen im Europapokal besonders gut zu wissen, wo das Tor steht. In der Gruppenphase der UEFA Champions League hatte er bereits in Porto getroffen und schnürte beim Sieg in Monaco gar einen Doppelpack. Auch im Hinspiel der Runde der letzten 32 bei SSC Napoli erzielte Werner gleich zwei Tore.

Torgefahr müssen die Sachsen in St. Petersburg auch ausstrahlen. Denn was passiert, wenn man nur auf die Verteidigung des eigenen Vorsprungs aus ist, hat Celtic in der Runde zuvor schmerzhaft erfahren. Die Schotten gewannen zu Hause mit 1:0 und verloren das Rückspiel bei Zenit deutlich mit 0:3. Überhaupt sind die Russen zu Hause in der Europa League immens stark - und noch ungeschlagen. Von 18 Heimspielen hat Zenit 17 gewonnen, eins endete unentschieden.

In der russischen Liga läuft es jedoch noch nicht wieder rund für die Mannschaft des italienischen Trainers Roberto Mancini. Im zweiten Spiel nach der Winterpause gegen FK Rostow gab es das zweite torlose Unentschieden. Steht es auch am Donnerstag nach 90 Minuten 0:0, hätte sicherlich kein Leipziger etwas dagegen - zumal auch sie jetzt wissen, wie das geht. Das letzte Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart endete - torlos.