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Mit Youngsters zum gebührenden Abschied

Vor dem letzten Gruppenspiel steht für die TSG Hoffenheim bereits fest, dass sie nicht in Europa überwintert. Trotzdem will sich die Nagelsmann-Truppe gebührend aus ihrer ersten Europapokal-Saison verabschieden.

Hoffenheim bestreitet das letzte Europa-League-Spiel dieser Saison
Hoffenheim bestreitet das letzte Europa-League-Spiel dieser Saison ©Getty Images

Eines wollte Eugen Polanski vor dem vorerst letzten Europa-League-Auftritt der TSG Hoffenheim klarstellen: "Es geht nicht um Nichts!"

Für das letzte Gruppenspiel dieser Saison am Donnerstagabend haben der Kapitän und seine Mannschaft eine klare Mission: "Es gibt drei Punkte zu vergeben und wir wollen uns vernünftig aus dem Wettbewerb verabschieden. Wir haben noch einmal die Chance, zu zeigen, was wir können."

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Denn bereits vor dem Rückspiel gegen den bulgarischen Meister PFC Ludogorets steht für die Kraichgauer fest, dass sie in ihrer Debütsaison im Europapokal nicht international überwintern werden.

Auch wenn das selbstgesteckte Ziel K.-o.-Phase nicht erreicht wurde, geht Trainer Julian Nagelsmann auch diese Partie professionell wie immer an - zumal auch noch die Rechnung der 1:2-Niederlage aus dem Hinspiel am 2. Spieltag offen ist. "Die Jungs, die morgen spielen, haben sich optimal auf Ludogorets vorbereitet. Wir haben einen ganz normalen Matchplan. Wir wissen, was der Gegner macht", so der Coach auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

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Da keine Chance auf ein Weiterkommen besteht, wird Nagelsmann vielen jungen Spielern sowie den Akteuren mit weniger Spielzeit und -rhythmus Einsatzzeit gewähren. So wird unter anderem anstelle von Oliver Baumann der junge Keeper Gregor Kobel zwischen den Pfosten stehen. Bis auf den gelbgesperrten Kerem Demirbay und den rotgesperrten Adam Szalai kann der TSG-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Einzig Florian Grillitsch ist zwar erkältet, steht am Donnerstag allerdings wieder zur Verfügung.

Gegner Ludogorets kann nicht so entspannt in die Partie gehen wie die Hoffenheimer. Bei einer Niederlage wären sie nur dann weiter, wenn Istanbul Basaksehir nicht beim SC Braga gewinnt. Darauf werden sich die Bulgaren allerdings kaum verlassen und deshalb mindestens ein Unentschieden in Sinsheim anstreben.