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Vorsicht bei den Bullen

Salzburg kann im Duell mit Vitória SC bereits den Aufstieg klar machen, ein Punkt könnte schon ausreichen. Marco Rose und Co. sind aber zurückhaltend und wollen nichts überstürzen.

Valon Berisha ließ sich im ersten Duell für sein Tor zum Ausgleich feiern
Valon Berisha ließ sich im ersten Duell für sein Tor zum Ausgleich feiern ©Getty Images

Bei Österreichs Meister FC Salzburg könnte es aktuell nicht besser laufen: In der Bundesliga das erste Mal Tabellenführer und in der UEFA Europa League kurz vor der Qualifikation für die K.o.-Phase. Im Duell mit Vitória SC aus Guimarães (Donnerstag, 19.00 Uhr) wollen die Salzburger jetzt alles klar machen, denn schon ein Unentschieden könnte ausreichend für den Aufstieg sein.

Im Camp der Bullen gibt man sich aber vorsichtig. "Das wird keinesfalls ein Selbstläufer, sondern harte Arbeit", sagte etwa Stefan Lainer vor dem Duell mit den Portugiesen. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams gab es bereits ein 1:1 und somit Punkteteilung. Vor dem Heimspiel herrscht diesmal Zurückhaltung, auch bei Trainer Marco Rose. "Wir haben auch danach noch ein Spiel und müssen uns nicht unnötigen Druck auferlegen", erklärte Rose.

Den Salzburgern würden schon ein Punkt und eine siegloses Konyaspor, im Duell mit Marseille, reichen, um die fünfte K.o.-Phase der Vereinsgeschichte zu fixieren. Marco Rose wollte sich aber nicht mit der aussichtsreichen Position gegen Vitória beschäftigen, sondern allgemein die Möglichkeit oder Unmöglichkeit eines vorzeitigen Aufstiegs zum Thema machen. "Wir spielen Fußball. Fußball gibt es seit Tausenden von Jahren, und es sind schon Millionen Geschichten geschrieben worden", gab sich der 41-jährige Trainer der Bullen philosophisch.

Dabei spricht sehr vieles für die erfolgreiche Fortschreibung der Geschichte. Bis auf Paulo Miranda (Wadenverletzung) und Diadie Samassekou (grippaler Infekt) sind alle Kicker mit an Bord und: seit 15 Pflichtspielen ist Salzburg aktuell in Folge ungeschlagen. Davon gab es in den letzten zehn Spielen acht Siege und zwei Unentschieden sowie ein Torverhältnis von 22:4. Im eigenen Stadion sind die Bullen seit nunmehr 25 Spielen, also seit dem 27. November 2016, ohne Niederlage.

Beim Gegner ist die aktuelle Form bei weitem nicht so gut, denn in den letzten zehn Spielen gab es für das Team von Pedro Martins nur vier Siege. Einziger Grund, der die Vorsicht rechtfertigen könnte, wäre, dass Vitória gegen Salzburg zum Siegen verdammt ist. "Wie eng es wird, hat schon das Hinspiel in Portugal gezeigt. Wir müssen auf der Hut sein, denn Guimarães verfügt vor allem in der Offensive mit ihren schnellen Flügelspielern, besonders mit Raphinha, über hohe Qualität", so Marco Rose.

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