FedEx Performance Zone: Fekir jetzt die Nr. 1

Lyons Nabil Fekir und Gladbachs Lars Stindl haben in der FedEx Performance am Donnerstag den größten Sprung nach vorn gemacht. Endspiel-Botschafter Patrik Andersson schätzt die Leistungen der Stars ein.

FedEx Performance Zone: Fekir jetzt die Nr. 1
FedEx Performance Zone: Fekir jetzt die Nr. 1 ©AFP/Getty Images

Patrik Andersson hofft darauf, im Finale der UEFA Europa League seinen alten Klub Mönchengladbach wiederzusehen, nachdem Lars Stindl gegen Florenz den ersten Dreierpack seiner Karriere erzielt hatte.

1: Nabil Fekir (Lyon)
Der junge und talentierte Stürmer von Lyon ist dank seines Dreierpacks und seiner Vorlage beim 7:1 gegen AZ nun die Neue Nr. 1. Seine Form zuletzt ist großartig, hat er doch in seinen letzten drei Pflichtspielen fünf Tore geschossen und zwei vorbereitet, sodass er sich gleich um 13 Plätze verbessert hat.

Highlights: Großartiger Stindl schießt Gladbach weiter
Highlights: Großartiger Stindl schießt Gladbach weiter

8: Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach)
Fekir war nicht der einzige Spieler, dem drei Tore gelungen sind, und gleich um sage und schreibe 131 Plätze hat sich Gladbach-Stürmer Stindl verbessert, dessen drei Schüsse aufs Tor alle im Kasten landeten und damit dazu beitrugen, dass die Borussia nach einem Gesamtrückstand von 0:3 (im Rückspiel 0:2) bei der Fiorentina noch zu einem Gesamtsieg von 4:3 kam.

"Das war für mich und die gesamte Mannschaft ein besonderer Abend", sagte der Kapitän zu UEFA.com. "Wir sind stolz, die nächste Runde des Wettbewerbs erreicht zu haben. Wir mussten uns nach der 0:1-Hinspielniederlage erholen, und das war nicht leicht. Wir haben uns das Weiterkommen verdient, und wir möchten den Sieg unseren Fans widmen."

19: Nick Viergever (Ajax)
Er spielte auf der ungewohnten linken Außenverteidigerposition, wo der Abwehrspieler eine tolle Leistung zeigte und das einzige Tor von Ajax gegen Legia schoss, das in beiden Duellen fiel. Er gewann fünf Kopfballduelle und unterband fünfmal einen Angriff.

Highlights: So setzte sich APOEL gegen Athletic durch
Highlights: So setzte sich APOEL gegen Athletic durch

36: Boy Waterman (APOEL)
Der erfahrene niederländische Torhüter rettete fünfmal glänzend, klärte viermal und boxte den Ball dreimal weg, war bei zwei hohen Bällen zur Stelle und war somit wesentlich daran beteiligt, dass APOEL beim 2:0 gegen Athletic ohne Gegentor blieb. Er ist nun in der FedEx Performance Zone der höchstplatzierte Schlussmann.

84: Yannis Gianniotas (APOEL)
Ein weiterer Schlüsselspieler beim Sieg von APOEL war Gianniotas, der einen Elfmeter herausholte und ihn selbst verwandelte. Er zeigte drei erfolgreiche Dribblings, sorgte für zwei Flanken, während er auch in der Defensive aushalf und dort einen guten Job machte, sodass er nun zu den besten 100 Spielern gehört.

87: Hakim Ziyech (Ajax)
Der Spielmacher von Ajax traf in der ersten Hälfte gegen Legia die Latte, und 23 seiner 41 Pässe im letzten Drittel erreichten den Adressaten. Er bereitete drei gute Chancen vorn, beeindruckte mit acht Flanken und drei Dribblings.

©Getty Images

Die Meinung von Patrik Andersson
Die Spiele am Mittwoch waren im Vergleich mit denen am Donnerstag recht gemächlich, denn diesmal gab es jede Menge Unterhaltung, die man gern in der UEFA Europa League sehen möchte; wer hätte gedacht, dass sich APOEL gegen Athletic durchsetzen würde, oder dass Gent besser als die Spurs ist?

Glückwunsch natürlich an Nabil Fekir, der mit seinen drei Toren gegen AZ an die Spitze geklettert ist. Aber als stolzer Ex-Spieler von Gladbach muss ich sagen, dass meine Lieblingsleistung des Abends die von Lars Stindl war. Wenn man 0:3 hinten liegt, und das gegen eine Mannschaft wie die Fiorentina, hat man nicht das Recht zu hoffen. Dennoch schoss er alle drei Tore und sorgte so für den ersten Dreierpack seiner Karriere. Nach dieser unglaublichen Rettung ist es schön, daran zu denken, dass die Fohlen vielleicht das Finale in Stockholm erreichen.

Patrik Andersson ist ehemaliger Verteidiger von Bayern München, Barcelona und Borussia Mönchengladbach. Er bestritt 96 Länderspiele für Schweden, erreichte bei der EURO '92 und bei der FIFA-WM 1994 das Halbfinale, und er gehörte zu jener Bayern-Mannschaft, die 2001 die UEFA Champions League gewann. In jenem Jahr schaffte er es ins Team des Jahres der User von UEFA.com.

2005 trat er zurück, derzeit lebt er in Stockholm, wo in dieser Saison das Finale der UEFA Europa League stattfindet. Für dieses Endspiel fungiert er als Botschafter, zugleich ist er Botschafter der FedEx Performance Zone in dieser Saison.