Aller guten Dinge sind drei für Basel

Nach zwei Siegen aus den ersten beiden Spielen geht Basel als haushoher Favorit ins Heimspiel gegen Belenenses: "Sehe ich genauso", sagte Marc Janko, "aber trotzdem, diese Spiele muss man erst mal gewinnen."

Urs Fischer peilt mit Basel den dritten Dreier an
Urs Fischer peilt mit Basel den dritten Dreier an ©AFP/Getty Images

Nach dem perfekten Start mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen wartet auf den FC Basel 1893 in der Gruppenphase der UEFA Europa League jetzt das Heimspiel gegen Os Belenenses.

2:1 bei ACF Fiorentina und dann 2:0 zu Hause gegen KKS Lech Poznań – Basel ist optimal aus den Startlöchern gekrochen und will jetzt gegen den portugiesischen Vertreter Belenenses den dritten Dreier nachlegen, wie Abwehrspieler Michael Lang betont: "Wir haben mit den ersten beiden Spielen einen super Start gehabt und wollen das jetzt natürlich auch ausbauen."

Die Truppe aus Lissabon hat in Gruppe I erst einen Zähler auf dem Konto und kassierte zuletzt eine deftige 0:4-Heimpleite gegen die Fiorentina, trotzdem warnt Stürmer Marc Janko vor den Portugiesen: "Das sind sehr spielstarke Mannschaften in Portugal, die gerne einen gepflegten Ball spielen, und deswegen müssen wir da auf der Hut sein."

Nichtsdestotrotz geht der Schweizer Meister als glasklarer Favorit in die Partie. "Sehe ich genauso", sagte Janko, "aber trotzdem, diese Spiele muss man erst mal gewinnen. Jedes Spiel ist eine neue Herausforderung, so abgedroschen es klingt, aber es ist wirklich so. Man muss jedes Spiel ernst nehmen und wir müssen auf jeden Fall unsere Stärken forcieren und dann hoffentlich die drei Punkte einfahren."

Basel hat derzeit jedoch, vor allem in der Defensive, mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen, so muss Trainer Urs Fischer auf Stammtorhüter Tomáš Vaclík (Knie) verzichten, der durch Germano Vailati ersetzt werden dürfte. Zudem fallen die verletzten Abwehrspieler Adama Traoré, Philipp Degen und Daniel Høegh aus.

Trotz der personellen Nöte wäre es schon eine Riesenüberraschung, wenn Basel gegen die Portugiesen patzen sollte. Mit einem weiteren Dreier stünde die Fischer-Truppe schon mit eineinhalb Beinen in der K.-o.-Phase des Wettbewerbs. "Dann müsste es schon fast mit dem Teufel zugehen, wenn wir noch ausscheiden sollten", erklärte Fischer. "Ich glaube nicht, dass meine Mannschaft dadurch stärker motiviert ist. Schließlich wollen wir immer gewinnen und an unsere Leistungsgrenze gehen."