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Vor Rekordkulisse in die Play-offs

Die Fußballbegeisterung bei Borussia Dortmund kennt kaum Grenzen – am Donnerstag soll vor über 63 000 Zuschauern gegen den Wolfsberger AC der Einzug in die Play-offs klargemacht werden.

Dortmunds Fans stellen am Donnerstag einen Zuschauerrekord auf
Dortmunds Fans stellen am Donnerstag einen Zuschauerrekord auf ©Getty Images

So viele Fans im Stadion in einem Spiel der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League – das hat es noch nie gegeben. Mehr als 63 000 Karten sind für das erste Pflichtspiel dieser Saison im Dortmunder Stadion schon an den Mann gebracht worden, maximal 65 766 sind in Europapokalspielen zugelassen, es könnte also sogar ein ausverkauftes Haus geben. Borussia Dortmund stellt auf jeden Fall einen neuen Bestwert für die Europapokal-Qualifikation auf (bisher: ausgerechnet der FC Schalke 04 mit 52 045 Zuschauern im Jahr 2011). Selbst in der Rekordliste für die Gruppenphase der UEFA Europa League würde man am Donnerstagabend schon einen Spitzenwert hinlegen: Platz 5 belegt hier etwa Beşiktaş JK mit 63 324 Besuchern im Februar 2015 gegen Liverpool.

"Genießen wird wahrscheinlich schwer", bekannte Thomas Tuchel, der erstmals beim BVB ein Pflichtspiel zuhause erleben wird, aber hinsichtlich der "Gelben Wand" dann doch meinte: "Das ist genau die Energie, die wir spüren und nutzen wollen. Wir wollen unsere Fans begeistern." Aus dem Hinspiel in Österreich bringt der deutsche Bundesligist einen knappen 1:0-Vorsprung mit, war aber gegen Ende sogar ein wenig unter Druck geraten, auch wenn Tuchel das anders sieht: "Es war in der 64. Minute die erste Torchance, die wir überhaupt zugelassen haben. Wir hatten vorher genug Möglichkeiten, das 2:0 zu erzielen. Nach dieser Konterchance hatten wir noch mal die Chancen, das 2:0 oder 3:0 schießen zu können. Ich denke, es war ein verdienter Sieg. Aber natürlich wollen wir in der Lage sein, solche Spiele auch klarer zu entscheiden."

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Der neue BVB-Coach wollte sich zwischen den Pfosten immer noch nicht auf eine Nummer eins festlegen ("Ich weiß noch gar nicht, wann wir das entscheiden"), hatte aber letzte Woche schon angedeutet, dass im Rückspiel wohl Roman Weidenfeller zum Zug kommen würde, nachdem Roman Bürki in Österreich spielen durfte. Neven Subotić und Erik Durm werden aller Voraussicht nach ausfallen.

Bei den Gästen aus Österreich will man die große Kulisse auf jeden Fall genießen – und vielleicht doch für die ganz große Sensation sorgen. Aussichtslos ist die Ausgangslage ja nun wahrlich nicht. "Die Situation hat sich für uns nicht geändert", so Coach Dietmar Kühbauer. "Nüchtern betrachtet haben wir einfach nicht die Möglichkeiten wie der Gegner. Das Ziel muss sein, uns ähnlich teuer zu verkaufen wie vor einer Woche." Sein Kapitän Michael Sollbauer fügte hinzu: "Der BVB ist wie schon in Klagenfurt der Favorit. Wir haben aber beim Hinspiel gezeigt, dass wir nicht chancenlos sind."

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