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Das schwierigste Spiel

Auf den Wolfsberger AC wartet in Runde drei ein Duell mit Borussia Dortmund. Für Trainer Dietmar Kühbauer geht es vor allem darum, Mut und Einsatz zu zeigen.

Dortmunds dritter Anlauf

Der Wolfsberger AC möchte gegen Borussia Dortmund unbedingt seine beste Seite zeigen - auch wenn das nicht ausreichen könnte
"Sportlich ist das die schwierigste Aufgabe, die ein Klub wie der WAC bekommen kann", sagte Dietmar Kühbauer zum Duell mit dem BVB
Beim WAC fehlen unter anderem Manuel Weber und Philip Hellqvist
Das Rückspiel findet am Donnerstag, dem 6. August in Dortmund statt

Nachdem der Wolfsberger AC gegen den FC Shakhtyor Soligorsk (Gesamt: 3:0) ohne Probleme aufsteigen konnte, wartet in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Europa League ein harter Brocken. Die Kärntner treffen am Donnerstagabend (21.05 Uhr MEZ) auf den deutschen Meister von 2011 und 2012 – Borussia Dortmund.

Für den WAC ist das Duell mit den Borussen die perfekte Gelegenheit, sich in den Scheinwerfen des internationalen Parketts zu präsentieren. Auch wenn die Chancen auf einen Aufstieg sehr gering sein dürften. "Solche Spiele gibt es in Österreich nicht. Wir müssen uns so teuer wie möglich verkaufen", sagte WAC-Trainer Dietmar Kühbauer und forderte von seinem Team das absolute Maximum.

"Wir sind krasser Außenseiter und haben nichts zu verlieren. Sportlich ist das die schwierigste Aufgabe, die ein Klub wie der WAC bekommen kann. Aber wirtschaftlich ist es natürlich eine super Sache", betonte Kühbauer. Die Wolfsberger, die für das Hinspiel nach Klagenfurt auswichen, freuen sich über ein ausverkauftes Haus. Bereits wenige Tage nach dem bekannt wurde, dass es gegen den BVB gehen werde, war das Stadion in Klagenfurt mit knapp 30.000 Plätzen ausverkauft.

Kühbauers Spieler sollen am Donnerstag gegen den BVB bereit sein, alles zu geben und über ihre Grenzen gehen. "Wir können sicher nicht mit Dortmund mitspielen, deshalb müssen wir versuchen, defensiv sehr gut zu stehen. Dortmund genügt schon wenig Raum", sagte der WAC-Trainer. Dass neben Defensiv-Mittelfeldspieler Manuel Weber (Gehirnerschütterung) und Verteidiger Daniel Drescher (Bänderriss im Knöchel) auch Stürmer Philip Hellqvist (Oberschenkelzerrung) ausfällt, ist für Dietmar Kühbauer bitter und macht das Hinspiel sicher nicht einfacher.

Beim Gegner Borussia Dortmund verzichtete man vor dem Spiel am Donnerstag auf Understatement und will nach der enttäuschend verlaufenen letzten Spielzeit sofort wieder an alte Erfolge anknüpfen. Neo-Trainer Thomas Tuchel, der mit einem 2:0-Sieg im letzten Testspiel über Juventus Turin, die Generalprobe bravourös absolvierte, gab sich daher siegessicher: "Wir sind der klare Favorit und wollen mit aller Macht in die Gruppenphase."

Tuchel muss gegen den WAC jedoch auch auf einige Spieler verzichten. Abwehrspieler Neven Subotić und Erik Durm fehlen genauso wie Weltmeister Kevin Großkreutz, Moritz Leitner und Oliver Kirch.

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