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Wolfsburg verpasst das Wunder vom Vesuv

SSC Napoli - VfL Wolfsburg 2:2 (Gesamt: 6:3)
Die Italiener führten bereits mit zwei Toren, ehe die Gäste innerhalb von zwei Minuten den Ausgleich erzielten.

Nicklas Bendtner war bemüht aber glücklos
Nicklas Bendtner war bemüht aber glücklos ©AFP/Getty Images

Der SSC Napoli kommt nach dem 4:1 im Hinspiel zu einem 2:2 im Stadio San Paolo
José María Callejón und Dries Mertens bringen die Partenopei in eine komfortable Position
Timm Klose und Ivan Perišić erzielen innerhalb von zwei Minuten den Ausgleich für den VfL Wolfsburg
Napoli ist neben der ACF Fiorentina einer von zwei italienischen Vertretern unter den besten Vier
Die Halbfinal-Auslosung findet am Freitag um 12 Uhr MEZ in Nyon statt

Der VfL Wolfsburg hat das Wunder verpasst, sich mit einem 2:2 im Viertelfinal-Rückspiel beim SSC Napoli aber würdig aus der UEFA Europa League verabschiedet.

José María Callejón und Dries Mertens sorgten nach der Pause für eine komfortable 2:0-Führung für die Italiener, ehe Timm Klose und Ivan Perišić mit zwei Kopfbällen innerhalb von zwei Minuten noch den Ausgleich herstellten.

Die Ausgangslage vor dem Spiel im Stadio San Paolo war klar, die Wolfsburger brauchten nach der 1:4-Heimpleite von vor einer Woche mindestens vier Treffer. Obwohl die Mannschaft von Dieter Hecking mit André Schürrle, Vieirinha und Kevin De Bruyne gleich ohne drei Leistungsträger auskommen musste, nahm man von Beginn an das Heft in die Hand.

Gerade einmal 57 Sekunden waren gespielt und Napoli-Keeper Mariano Andújar konnte sich das erste Mal auszeichnen, nachdem Perišić nach einer Flanke von Daniel Caligiuri zur Stelle war. Von den Hausherren kam nichts bis gar nichts, das Team von Rafael Benítez schien zunächst ausschließlich darauf eingestellt zu sein, den Vorsprung zu verteidigen.

Die Wölfe kämpften, ackerten und bissen - einzig allein die Kreativität blieb dabei etwas auf der Strecke. Ein Volley-Schuss von Christian Träsch strich nach 19 Minuten knapp am Tor vorbei, es fehlte insgesamt die Entschlossenheit vor dem gegnerischen Strafraum.

Dies wurde auch in der nächsten Offensivaktion der Gäste deutlich, als Josuha Guilavogui in der 28. Minute im Sechzehner völlig frei an den Ball kam, diesen aber nicht richtig traf und genau in die Füße von Raúl Albiol spielte. Vier Minuten später versuchte es Nicklas Bendtner mit einem Kopfball, aber auch der fand sein Ziel nicht.

Kam die Kugel dann doch mal auf das Tor von Andújar, dann war der elfmalige argentinische Nationalspieler zur Stelle und parierte gegen Maximilan Arnold (37.) und Bendtner (41.). Auf der anderen Seite durften sich die Fans der Partenopei in der 44. Minute über den ersten Torschuss ihrer Mannschaft freuen, wobei Gonzalo Higuaín eine Flanke von links mit einer Volleyabnahme nur knapp am Kasten von Diego Benaglio vorbei setzte.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber dann plötzlich wie ausgewechselt und drückten von Beginn an, wobei Callejón eine Flanke von Mertens nur knapp verpasste (47.).

Nur vier Minuten später war es dann passiert: Wolfsburg verlor den Ball in der Offensive, Higuaín bediente Callejón und dessen Schuss wurde von Ricardo Rodriguez unhaltbar abgefälscht. Der VfL wirkte sichtbar niedergeschlagen und Mertens erhöhte in der 65. Minute nach erneuter Vorlage von Higuaín auf 2:0.

Als das Erreichen der nächsten Runde mit nunmehr fünf benötigten Toren in noch weitere Ferne gerückt war, lief es auf einmal bei den Wölfen. Klose erzielte nach einem Eckball per Kopf in der 71. Minute den Anschlusstreffer, ehe Perišić nur zwei Zeigerumdrehungen später nach einer Flanke von Guilavogui zum Ausgleich und gleichzeitigen Endstand einköpfte.

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