Schnappschuss: Batistuta beendet langes Warten der Roma

Die Roma und Fiorentina treffen im Achtelfinale der UEFA Europa League aufeinander. Wir nutzen die Gelegenheit, die bekanntesten Köpfe der beiden Teams vorzustellen und zu verraten, was sie heute machen.

Gabriel Batistuta feiert den Titel für die Giallorossi
Gabriel Batistuta feiert den Titel für die Giallorossi ©Getty Images

"Ich erinnere mich an ein Spiel, in dem ich eine Auswechslung vornehmen wollte, aber auf der Bank nur junge Burschen saßen, die nicht bereit waren", sagte Fabio Capello einst, als er mit seinem AS Roma auf Platz sechs in der Serie A landete. Sofort wurden erfahrene Haudegen wie Emerson, Walter Samuel und Gabriel Batistuta geholt. Batigol wird hier gezeigt, wie er, der in der Saison 20 Tore geschossen hatte, nach dem letzten Spieltag, ein 3:1 gegen Parma FC, die dritte Meisterschaft für die Roma feiert.

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1. Gabriel Batistuta 
Noch immer ist er Argentiniens Rekordtorschütze. In neun Saisons in der Serie A für den ACF Fiorentina schoss er 152 Tore, doch nie landete sein Team auf einem besseren als dem dritten Platz. Als er 31 war, wurde er von der Roma geholt, wo er gleich in seiner ersten Saison den Scudetto gewann. Nach einem Leihgastspiel beim FC Internazionale Milano beendete er seine Karriere wegen einer ernsten Verletzung 2005 bei al-Arabi. Seitdem behindern ihn seine Probleme am Sprunggelenk, dennoch versuchte er sich noch im Polo, ehe er als Kommentator sein Geld verdiente. Derzeit denkt er über eine Laufbahn als Trainer nach.

2. Gianluigi Buffon
Nach einem spektakulären Debüt 1995, da war er 17 Jahre alt, als er beim 0:0 gegen den AC Milan keinen Treffer zuließ, ging es für Buffon nur bergauf. "Ich wusste, dass ich ein besonderer Torhüter war", sagte er gegenüber UEFA.com. "Ich bin mit beiden Beinen auf der Erde geblieben, aber ich bin nicht dumm." Mit 19 gewann Buffon den UEFA-Pokal und wurde zum Nationalspieler. Und er wurde zum teuersten Torhüter, als er 2001 zu Juventus wechselte. In 14 Jahren holte er sieben Titel, später wurde er FIFA-Weltmeister. Buffon ist Italiens Rekordnationalspieler, und er ist immer noch stark.

3. Paolo Cannavaro
Er stand stets im Schatten seines älteren Bruders (siehe unten), dennoch legte er in der Serie A eine beträchtliche Karriere hin. Wie sein Bruder ging er vom SSC Neapel zur Roma. 2006 kehrte er zu seinem Heimatverein zurück. 2012 gewann er die Coppa Italia und wechselte im Januar 2014 zu Sassuolo Calcio - ursprünglich auf Leihbasis. Nun, mit 33, ist er Teil einer Mannschaft, die sich in dieser Saison überraschenderweise im Mittelfeld der Tabelle festgesetzt hat.

4. Fabio Cannavaro 
Er ist der letzte Verteidiger, der den Ballon d'Or gewann. Cannavaro war einer der besten Spieler seiner Generation. Er war Kapitän der italienischen Nationalmannschaft, die 2006 die WM gewann - dies in seinem 100. Länderspiel. Nach seinem 136. Spiel für die Azzurri trat er 2010 zurück. Der Innenverteidiger gewann außerdem den UEFA-Pokal 1999 mit Parma, nachdem er Napoli verlassen hatte. Und zwischen zwei Engagements bei Juventus wurde er mit Real Madrid CF zweimal Meister. Derzeit ist er Trainer der chinesischen Mannschaft Guangzhou Evergrande FC.

5. Gianluca Falsini
Er ist ein Produkt des Jugendsystems von Parma. Linksverteidiger Falsini bestritt sein Debüt in der Serie A 1994, da war er 18 Jahre alt. Den Großteil der nächsten sechs Jahre war er ausgeliehen, aber nachdem er bei Hellas-Verona FC überzeugt hatte, wurde er wieder zurückgeholt.  In der Serie A kam er für die Ducali in den folgenden beiden Jahren nur noch auf 19 Spiele in der Serie A. So ging er wieder auf Reisen - insgesamt spielte er für elf Klubs -, ehe er 2010 zurücktrat. Er war Jugendtrainer bei Verona und dann beim AC Siena, ehe der Klub aus der Toskana 2014 den Bankrott erklärte.

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