Return to Play: Die UEFA bereitet sich auf die sichere Rückkehr ihrer Elite-Wettbewerbe vor.

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Vorschau auf die Runde der letzten 32

Wenn in diesem Monat die Runde der letzten 32 absolviert wird, dann sind jede Menge Stars zu sehen, zudem geben sich sieben nationale Meister sowie zahlreiche torhungrige Stürmer die Ehre.

Titelverteidiger Sevilla muss in der nächsten Runde gegen Mönchengladbach ran
Titelverteidiger Sevilla muss in der nächsten Runde gegen Mönchengladbach ran ©AFP/Getty Images

Nationale Meister
• Mit Aalborg BK (Dänemark), AFC Ajax (Niederlande), RSC Anderlecht (Belgien), Celtic FC (Schottland), Legia Warszawa (Polen), Olympiacos FC (Griechenland) und dem FC Salzburg (Österreich) sind sieben nationale Meister in der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League vertreten – genauso viele wie im Achtelfinale der UEFA Champions League.

Kampf der Titanen
• Das interessanteste Duell dürfte die Partie zwischen Titelverteidiger Sevilla FC (2006, 2007 und 2014) und dem VfL Borussia Mönchengladbach (1974 und 1979) sein, die zusammen fünf Mal den UEFA-Pokal/die UEFA Europa League gewinnen konnten. Die Gladbacher, die Distanzschuss-Spezialisten in dieser Saison, haben in ihren acht Europapokal-Spielen in dieser Saison noch nicht verloren. Auswärts gab es zwei Siege sowie zwei Remis.

Die Geburtstagskinder
Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Christoph Kramer (24), FC Internazionale Milanos Stürmer Mauro Icardi (22) und Athletic Clubs Mittelfeldspieler Beñat (28) haben am Tag der Hinspiele allesamt Geburtstag. AS Romas Trainer Rudi Garcia wird am Tag nach dem Hinspiel gegen Feyenoord 51 Jahre alt.

Der lange Weg nach Hause
• Das Endspiel steigt am 27. Mai im Warschauer Nationalstadion, und da will Legia, das auf Ajax trifft, natürlich dabei sein. Feyenoord gewann 2002 den UEFA-Pokal in Rotterdam, während Sporting Clube de Portugal 2005 das Endspiel im eigenen Stadion verlor.

• Legia und Celtic haben in dieser Saison im Europapokal die meisten Spiele der noch vertretenen Mannschaften absolviert, da die beiden Teams bereits in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Champions League einsteigen mussten. Die beiden Teams haben 2014/15 jeweils bereits zwölf Europapokal-Partien bestritten.

Rafael Benítez
Rafael Benítez©AFP/Getty Images

Großes Ziel
• SSC Napolis Trainer Rafael Benítez, dessen Truppe gegen Trabzonspor AŞ ran muss, will unterdessen mit Giovanni Trapattoni gleichziehen und als erst zweiter Trainer den UEFA-Pokal/die UEFA Europa League zum dritten Mal gewinnen. Zuvor hatte der Spanier mit Valencia CF (2004) und Chelsea FC (2013) triumphiert.

• Benítez ist neben Zenits André Villas-Boas (FC Porto, 2011) und Sevillas Unai Emery (Sevilla, 2014) einer von drei Trainern in der Runde der letzten 32, die den Wettbewerb seit der Umgestaltung gewinnen konnten.

Die besten Torschützen
• Der Abgang im Januar von Salzburgs achtmaligem Torschützen Alan nach China hat die Karten in Sachen Torjägerkrone neu gemischt. Derzeit gibt es in der Runde der letzten 32 vier Akteure, die seit Beginn der Gruppenphase fünf Mal getroffen haben, darunter auch Jonatan Soriano, Alans früherer Teamkollege und bester Torschütze der vergangenen Saison.

• Vier Topstürmer, die es zu beachten gilt:
Demba Ba (Beşiktaş JK)
Guillaume Hoarau (BSC Young Boys)
Harry Kane (Tottenham Hotspur FC)
Jonatan Soriano (FC Salzburg)

Endspiel-Erinnerungen
• Celtic und Internazionale treffen zum vierten Mal aufeinander, erstmals 1967 im Endspiel des Pokals der europäischen Meistervereine, als Jock Steins Mannen Helenio Herreras Inter 2:1 bezwingen konnten. Im Halbfinale 1971/72 revanchierte sich Inter für diese Niederlage, als Giovanni Invernizzis Truppe nach zwei torlosen Unentschieden 5:4 im Elfmeterschießen gegen Steins Celtic gewann.

• Was klar gegen Ronny Deilas Team spricht: Celtic hat seit sieben Spielen nicht mehr gegen einen italienischen Gegner gewonnen (2 Remis, 5 Niederlagen) und die letzten vier Partien verloren.

Der schlimmste Moment
• Liverpool FC traf zuletzt in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2007/08 auf Beşiktaş JK und schoss die Türken daheim mit 8:0 vom Platz; für Beşiktaş ist es bis heute die heftigste Pleite auf europäischer Bühne, zudem ist es der deutlichste Sieg aller Zeiten in der UEFA Champions League (Gruppenphase bis zum Endspiel).

• Für Slaven Bilić wird es ein emotionaler Tag; der Beşiktaş-Trainer spielte von 1997–99 für Liverpools Stadtrivalen Everton FC.

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