Torino baut auf die Defensive

Torino greift im ersten Heimspiel der Gruppenphase nach einem Sieg gegen den FC København und baut dabei nicht zuletzt auf die eigene starke Defensive.

Fabio Quagliarella ist ein Spieler auf den es zu achten gilt
Fabio Quagliarella ist ein Spieler auf den es zu achten gilt ©Getty Images

Nach 20 Jahren ohne Fußball auf der europäischen Bühne will Torino FC nach dem soliden Auftakt in Brügge (0:0) in Gruppe B der UEFA Europa League im zweiten Spiel gegen den FC København den ersten Sieg der Gruppenphase einfahren.

Der letzte Auftritt der Italiener in Europa endete mit einem Lauf bis ins Viertelfinale des Pokals der Pokalsieger in der Saison 1993/94. Vor dem Duell mit dem zehnfachen dänischen Meister und aktuellen Tabellenführer in Gruppe B ist die Vorfreude in Turin groß. "Wir wollten unbedingt zurück auf die große Bühne und jetzt wollen wir unseren Fans ein Fußballfest bescheren", sagte Trainer Giampiero Ventura.

"Dieser Wettbewerb hat einen Charakter, der ist mit der Liga einfach nicht zu vergleichen ist", fügt er hinzu. "Wenn die Hymne des Wettbewerbs erklingt, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben viel zu lange darauf verzichten müssen."

Nicolai Jørgensen strauchelt
Nicolai Jørgensen strauchelt©AFP/Getty Images

Torino hat in dieser Saison in 450 Minuten Spielzeit in der Europa League noch keinen Gegentreffer kassiert. Nicht zuletzt deshalb schaut Ventura positiv auf die Partie gegen die Dänen. "Mit einem Sieg würden wir in der Tabelle sehr gut liegen. Ein Erfolg wäre ein großer Schritt in Richtung Zielerreichung."

Aber auch Ståle Solbakken, Trainer von København, denkt nicht über einen möglichen Punktverlust nach. Auf den Sieg gegen HJK Helsinki am ersten Spieltag soll sein Team einen weiteren Erfolg folgen lassen. "Natürlich ist nach dem zweiten Spieltag sicher noch nichts entschieden, doch sollten wir sechs Punkte auf dem Konto haben, dann stünden wir genau da, wo wir nach zwei Partien stehen wollten."

Für Solbakken ist Torino auf Grund des Heimspiels der Favorit und er hat Fabio Quagliarella als größte Gefahr für das eigene Team in der Mannschaft der Italiener ausgemacht. "Als leichter Außenseiter in die Partie zu gehen, ist vielleicht gar nicht so schlecht. Wir wollen am Ende mit drei Punkten nach Hause reisen und wir sind zuversichtlich, dass wir diese auch einfahren."