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Wiedwald: "Nehmen den Gegner, der kommt"

Die Spieler von Eintracht Frankfurt zeigten sich nach dem fünften Sieg im sechsten Gruppenspiel rundum zufrieden, haben für das Sechzehntelfinale aber keinen Wunschgegner

Stephan Schröck wird nach seinem Führungstreffer gefeiert
Stephan Schröck wird nach seinem Führungstreffer gefeiert ©AFP/Getty Images

Fünf Siege in sechs Gruppenspielen - Eintracht Frankfurt hat in der UEFA Europa League bislang eine bärenstarke Saison hingelegt. Nach dem 2:0-Erfolg gegen APOEL FC hielten sich die Eintracht-Akteure in Sachen Wunschgegner für die Runde der letzten 32 merklich zurück, so meinte Keeper Felix Wiedwald, der in seinem ersten Pflichtspiel für die Eintracht zweimal glänzend reagierte: "Wir haben bis jetzt souverän in der Europa League gespielt und wir nehmen den Gegner, der kommt."

Stephan Schröck, Mittelfeldspieler Eintracht
Ja, ich denke, in einem Pflichtspiel war es mein erster Kopfballtreffer. Das ist ja eigentlich verwunderlich bei meiner Kopfballstärke, aber ich bin glücklich, dass es letztendlich doch mal geklappt hat.

Man kann aus jedem Spiel, auch aus so einem, wo es letztendlich um nichts mehr ging, immer etwas mitnehmen. Man kann viel Selbstvertrauen tanken, und ich denke, dass wir das heute gemacht haben. Der zweite Anzug hat sich ein bisschen in den Fokus spielen können, wir haben zu Null gespielt, also ist alles im grünen Bereich. Jetzt können wir nach Leverkusen fahren und wieder die wichtigen Sachen in Angriff nehmen.

Sieben Siege in acht Europa-League-Spielen hätten wir vor der Saison alle unterschrieben. Dass wir so gut abschneiden hätte vor der Saison natürlich niemand gedacht, aber das zeigt, dass wir Qualität haben und die müssen wir jetzt auch am Sonntag gegen Leverkusen zeigen.

Tranquillo Barnetta, Mittelfeldspieler Eintracht
Heute war es natürlich ein leichteres Spiel, wenn man weiß, dass man nicht diesen Druck hat, ist es einfacher. Das haben wir heute, glaube ich, ganz gut hingekriegt, trotzdem war es wichtig, dass wir Selbstvertrauen bekommen und dass wir sehen, dass wir es auch können und deshalb werden wir das auf jeden Fall mitnehmen.

Wir können die Auslosung nicht beeinflussen und deshalb gucken wir sie ganz entspannt und dann konzentrieren wir uns erstmal auf die Bundesliga und alles andere, was in der Europa League kommt, ist Zugabe. Trotzdem wollen wir es natürlich weiter genießen, wenn man sieht was heute wieder für ein toller Abend war, auch wegen den Fans, dann hoffen wir natürlich, dass noch einige dazu kommen.

Ich glaube, es bringt jetzt nichts, irgendein Fazit zu ziehen. Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf das Spiel gegen Leverkusen, das wird ein ganz wichtiges und schwieriges für uns, wir wollen auch versuchen, da etwas mitzunehmen, dann machen wir noch das letzte Spiel in der Bundesliga. Danach haben wir noch genug Zeit, über die Hinrunde zu reden.

Marco Russ, Abwehrspieler Eintracht
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir das Spiel dominiert und uns den Sieg verdient. Wir waren heute die klar bessere Mannschaft. Man sieht auch, dass die Spieler aus der zweiten Reihe dicht an der Mannschaft dran sind, die im Moment gesetzt ist, von daher sollte sich keiner ausruhen.

Es ist immer so ein bisschen zweideutig: Einerseits, wer weiß, wann wir das nächste Mal wieder Europa League spielen, dann wünscht man sich natürlich so was wie Juventus. Andererseits wünscht man sich vielleicht einen leichteren Gegner, um eine Runde weiterzukommen, aber in der K.-o.-Phase ist alles möglich. Man hat zwei Spiele, zu Hause und auswärts, und wer weiß, was dann möglich ist.

Felix Wiedwald, Torwart Eintracht
Es hat natürlich viel Spaß gemacht, es war überhaupt mein erstes Pflichtspiel für die Eintracht, und ich hoffe, dass ich dem Trainer gezeigt habe, wenn ich gebraucht werde, dass ich dann da bin. Wir sind selbstbewusst aufgetreten, wir haben das Spiel souverän 2:0 gewonnen und ich denke, das gibt einen Aufschwung. Ich denke, wir haben bis jetzt souverän in der Europa League gespielt und wir nehmen den Gegner, der kommt.