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Thun: Sieg zum versöhnlichen Abschluss?

Der FC Thun steht als ausscheidende Mannschaft der UEFA Europa League fest. Gegen den KRC Genk sind die Berner Oberländer auf der Suche nach dem versöhnlichen Abschlus.

Urs Fischer: "Wir wollen uns noch einmal von unserer besten Seite zeigen"
Urs Fischer: "Wir wollen uns noch einmal von unserer besten Seite zeigen" ©Getty Images

Der FC Thun befindet sich in einer ähnlichen Situation wie der FC St Gallen, der andere Schweizer Vertreter in der UEFA Europa League: Dem einen Sieg im ersten Spiel der Gruppe G, einem 1:0 gegen Rapid Wien, stehen nach fünf Spielen vier Niederlagen gegenüber.

Das bedeutet das Ausscheiden aus der UEFA Europa League, noch bevor das letzte Spiel gespielt ist – und mehr noch: Den letzten Platz werden die Berner Oberländer wohl nicht mehr abgeben können. Trainer Urs Fischer sagt zum Aus: "Wenn wir das in ein paar Monaten analysieren, können wir stolz sein auf das Geleistete."

In der letzten Partie gastiert der KRC Genk im Berner Oberland. Gegen den belgischen Verein verloren die Thuner in der zweiten Runde mit 1:2, spielten dabei eine ausgezeichnete erste Halbzeit und gingen schliesslich nur deswegen als Verlierer vom Platz, weil ein Doppelschlag innert acht Minuten die defensiven Schwächen der Berner Oberländer offenbarte. "Wir zahlen viel Lehrgeld", sagt Trainer Urs Fischer zur gesamten Kampagne in der UEFA Europa League und spricht damit die Doppelbelastung von Meisterschaft und Europapokal an, die sein Team nicht gewohnt ist.

Zwei Aspekte lassen die Thuner nun auf einen gelungenen Abschluss in der UEFA Europa League hoffen. Erstens sprechen die Resultate in der Meisterschaft für die Berner Oberländer. In der letzten Runde gewannen die Thuner das Kantonsderby gegen den BSC Young Boys mit 1:0; sie halten damit hartnäckig Anschluss an die Europapokal-Plätze.

Zweitens steht der KRC Genk mit elf Punkten bereits als Sieger der Gruppe G fest und braucht nicht zwingend Punkte im letzten Gruppenspiel. Thun jedenfalls "will sich im letzten Spiel noch einmal von der besten Seite zeigen", wie Urs Fischer festhält. Gelingt dies den Thunern, könnte der versöhnliche Abschluss ein Sieg im letzten Spiel sein.