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Veh fordert viel von seinen Spielern

Eintracht Frankfurt kann ganz entspannt in die abschließende Partie in Gruppe F gegen APOEL FC gehen - obwohl der Gruppensieg schon feststeht, erwartet Armin Veh viel von seinem Team.

Armin Veh wird einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben
Armin Veh wird einigen Spielern aus der zweiten Reihe eine Chance geben ©AFP/Getty Images

Mit zwölf Punkten auf dem Konto durfte Eintracht Frankfurt bereits am letzten Spieltag nicht nur den Einzug in die K.-o.-Phase feiern, sondern hat auch den Gruppensieg schon sicher. Entsprechend entspannt könnte das Team von Trainer Armin Veh in das Heimspiel gegen APOEL FC gehen.

Personalsorgen gibt es bei der Eintracht nicht, trotzdem dürften die Zuschauer nicht allzu viele Stammkräfte in der Startaufstellung wiederfinden. "Man muss mir auch etwas anbieten in so einem Spiel. So dass ich sage, an diesem oder jenem komme ich nicht vorbei", sagte Veh vor der Partie im Hinblick auf einige Wechsel im Vergleich zur normalen Startformation.

Mindestens sechs Stammspieler sollen für das Bundesligaspiel am kommenden Sonntag bei Bayer 04 Leverkusen geschont werden - darunter Torhüter Kevin Trapp, Kapitän Pirmin Schwegler und Bastian Oczipka. Dafür kommen im Duell mit APOEL Reservisten wie Torwart Felix Wiedwald, Stefano Celozzi und der zuletzt verletzte Marco Russ zum Einsatz.

Für die Frankfurter, die als Viertelfinal-Teilnehmer auch im DFB-Pokal überwintern, ist es bereits das 26. Pflichtspiel der laufenden Saison. Die ungewohnte Dreifach-Belastung fordert ihren Tribut. "Aber Jammern bringt nichts. Wir müssen den Kampf annehmen und da durch", forderte Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Doch neben den Erfolgen im Europapokal und im DFB-Pokal trägt die Eintracht auch ein Sorgenkind mit sich herum - dabei handelt es sich um die eigenen Leistungen in der Bundesliga.

Die Alarmglocken schrillen in der heimischen Liga, aber der Trainer macht nur wenig Hoffnung auf eine rasche Genesung des Patienten Eintracht Frankfurt. "Es gibt kein Pauschalrezept. Was wir können und was wir spielen, das ist ein riesiger Unterschied", sagte Veh, der mit Blick auf die bittere 1:2-Heimpleite am vergangenen Wochenende gegen die TSG 1899 Hoffenheim sogar bedrückt feststellte: "Das hatte mit Bundesliga nichts zu tun."

Wenn die Frankfurter am Donnerstag aber wieder ihr Europapokal-Gesicht zeigen, steht dem fünften Erfolg im sechsten Gruppenphasen-Spiel nichts entgegen.