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Frankfurt besiegt den Fluch

Nach fünf sieglosen Spielen können die Frankfurter in der UEFA Europa League endlich wieder einen Erfolg feiern. Nach dem Sieg bei Girondins sind sie froh, einmal selbst wieder kurz vor Schluss getroffen zu haben.

Frankfurt besiegt den Fluch
Frankfurt besiegt den Fluch ©UEFA.com

Die Erleichterung war allen Frankfurtern anzusehen. Nach dem Schlusspfiff im Spiel der UEFA Europa League bei FC Girondins de Bordeaux feierte die ganze Mannschaft mit den 12.000 mitgereisten Fans ausgelassen. Dabei freuten sie sich nach dem 1:0-Sieg durch das Tor von Martin Lanig (83.) nicht nur über den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde, sondern auch über das Ende einer langen Negativserie.

Immer wieder hatten die Hessen zuletzt in der Bundesliga in den letzten Minuten den entscheidenden Gegentreffer kassiert. In Bordeaux konnten sie den Spieß nun endlich wieder umdrehen.

Armin Veh, Trainer von Frankfurt
Wir sind sehr, sehr glücklich, dass wir auf jeden Fall als Erster weiter sind. Das hätte ich vor der Saison nicht gedacht, vor allem weil wir ja auch noch die Qualifikation spielen mussten. Das Spiel war unheimlich schwierig. Man hat gesehen, dass wir aufgrund der vergangenen Ergebnisse nervös waren. Aber es war wichtig, dass wir kein Gegentor bekamen und auch mal eins geschossen haben, um hier einen dreckigen Sieg mitzunehmen. Wir wollen weiter in Europa dabei bleiben, obwohl wir wissen, dass es dadurch für uns in der Liga schwerer wird.

Wir haben den Ball in der Vorwärtsbewegung zu häufig verloren und mussten deshalb oft nach hinten arbeiten. Beim Tor aber haben wir es gut ausgespielt, und Gott sei Dank ist in dieser Situation ein Mittelfeldspieler mit eingelaufen. Dass wir auch auf dieser Position torgefährlich sein müssen, verlange ich immer wieder. Wenn man zuletzt so oft die Spiele in den letzten Minuten abgibt, tut es geht, ein Spiel ohne Gegentor zu überstehen.

Pirmin Schwegler, Kapitän von Frankfurt
Die 90 Minuten waren nicht ganz so leicht. Aber im Endeffekt nehmen wir das mit, was passiert ist. Wir haben das Weiterkommen gesichert und den Fans nach den harten 90 Minuten ein schönes Ende bereitet. Das Tor war schon erlösend für uns. Wir mussten kämpfen, aber am Ende zählen der Sieg und das Erlebnis, mit den Fans feiern zu können. Die Unterstützung war ganz wichtig und toll. Wir haben uns das in der vergangenen Saison erarbeitet, und heute konnten wir das ein bisschen genießen. Wir brauchen die Fans auch in den nächsten Wochen. Denn wir haben zurzeit keine einfache Phase.

Sebastian Rode, Mittelfeldspieler von Frankfurt
Ich bin sehr glücklich, dass wir den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht haben und in der Europa League überwintern können. Jetzt können wir mit Selbstvertrauen nach Hause fahren. Ich bin froh, dass wir mal in den letzten Minuten das Tor gemacht haben und nicht die anderen, auch wenn es heute nicht unser bestes Spiel war. Wie viele Leute aus Frankfurt hierhergekommen sind, ist schon phänomenal.