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Freiburg: Letzte Ausfahrt Liberec

Der SC Freiburg braucht gegen den FC Slovan Liberec unbedingt drei Punkte, um noch die Chance auf einen Verbleib in der UEFA Europa League zu haben. Allerdings gibt es einige Ausfälle.

Christian Streich hat mit Freiburg ein "Endspiel" in Liberec
Christian Streich hat mit Freiburg ein "Endspiel" in Liberec ©Getty Images

Noch ist der Zug für den SC Freiburg in der UEFA Europa League nicht abgefahren, doch am Donnerstag haben die Breisgauer beim Auswärtsspiel gegen den FC Slovan Liberec die letzte Chance, auf ihn aufzuspringen.

Eine Niederlage bei den Tschechen wäre gleichbedeutend mit dem Aus für die Elf von Christian Streich, dessen Team in der bisherigen Gruppe H lediglich drei Unentschieden einfahren konnte. Allerdings hat es ja auch in der Bundesliga bei Eintracht Braunschweig vor wenigen Tagen mit einem Auswärtserfolg geklappt, da darf der erste europäische Dreier in der Tschechischen Republik gerne folgen.

"Man fährt mit einem Sieg im Rücken ganz anders zum nächsten Spiel", so Trainer Christian Streich, der auf die verletzten Julian Schuster (Fuß), Jonathan Schmid (Knie), Vladimir Darida (Bauchmuskel), Mensur Mujdza (Oberschenkel) sowie die gesperrten Nicolas Höfler und Karim Guédé verzichten muss.

Streich gibt offen zu, dass ihm die Doppelbelastung eben aufgrund der vielen Ausfälle momentan schwer zu schaffen macht und spricht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sogar davon, eine solche Situation der dauerhaften Anspannung "noch nie annähernd so erlebt" zu haben. "Ich hätte die Jungen gern langsam aufgebaut, aber jetzt müssen sie ran."

Mit einem Erfolgserlebnis gegen Slovan würden sich die Strapazen ganz sicher leichter ertragen lassen, zudem würde man die Situation in der Gruppe H damit extrem spannend machen. Holt sich die Streich-Elf alle drei Punkte, hätte man das Schicksal am letzten Spieltag (12. Dezember) gegen Sevilla FC in der eigenen Hand.