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SGE-Fans sorgen für Heimspielcharakter

12 000 Fans wollen Zeuge werden, wenn Eintracht Frankfurt in Gruppe F der UEFA Europa League beim FC Girondins de Bordeaux den Einzug in die Runde der letzten 32 perfekt machen kann.

Die SGE-Startelf beim 3:0-Sieg im Hinspiel - nun soll in Bordeaux der Sechzehntelfinaleinzug her
Die SGE-Startelf beim 3:0-Sieg im Hinspiel - nun soll in Bordeaux der Sechzehntelfinaleinzug her ©Getty Images

Eintracht Frankfurt reicht am fünften Spieltag beim FC Girondins de Bordeaux bereits ein Zähler, um den Einzug in die Runde der letzten 32 perfekt zu machen.

12 000 Fans wollen die Eintracht dabei begleiten, was ein neuer Rekord für die UEFA Europa League wäre. "Wahnsinn! So viele Leute in Bordeaux, das ist das Größte, was man erleben darf", zeigte sich der wiedergenesene Kapitän Pirmin Schwegler beeindruckt und versprach, die Anhänger nicht zu enttäuschen. "Diesen Fans wollen wir ein tolles Spiel abliefern. Es ist ein großes Glück, dass wir solche Fans hinter uns haben. Sie werden uns in den nächsten Wochen pushen."

Aber nicht nur die Sympathisanten der SGE wussten bislang einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, sondern auch die Mannschaft selbst. "Es war nicht selbstverständlich, dass wir so für Furore sorgen in Europa", so Schwegler, dessen Mannschaft die ersten drei Spiele bei einem Torverhältnis von 8:0 allesamt gewonnen hat. "Wir haben eine tolle Ausgangslage. Wir wollen jetzt noch einen drauf setzen und im nächsten Jahr dabei sein."

Nachdem man den direkten Vergleich trotz der 2:4-Niederlage im letzten Spiel gegen Maccabi Tel-Aviv FC gewonnen hat, reicht der Mannschaft von Trainer Armin Veh in Frankreich bereits ein Unentschieden, egal wie die restlichen Spiele ausgehen. Nichtsdestotrotz, die Hessen müssen sich nach wie vor mit Verletzungsproblemen herumkämpfen und nahe der Atlantikküste ohne Alexander Meier, Bamba Anderson, Marco Russ und Stefan Aigner auskommen.

Gerade der Ausfall von Torgarant Meier - der in Qualifikation und Gruppenphase in vier Spielen fünf Treffer markierte und in jeder Partie getroffen hat - dürfte schwer wiegen. "Wir müssen halt als Mannschaft zusammenhalten und das Beste daraus machen", gibt sich Schwegler kämpferisch. Mit einer geschlossenen Teamleistung und den Fans im Rücken, dürfte der Eintracht beim Heimspiel in Bordeaux der Einzug in das Sechzehntelfinale eigentlich nicht mehr zu nehmen sein.

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