Reaktionen auf die Auslosung der Play-offs

Vorsichtiger Optimismus zog sich durch die Aussagen der 62 Teams in den Play-offs zur UEFA Europa League - UEFA.com fasst die wichtigsten Reaktionen zusammen.

Die Auslosung fand in Nyon statt
Die Auslosung fand in Nyon statt ©UEFA.com

Verteidiger Artem Fidler vom FC Kuban Krasnodar versprach einen "großen Kampf", wenn die Russen auf den zweimaligen Wettbewerbssieger Feyenoord in den Play-offs der UEFA Europa League treffen, während Vincenzo Montella - Trainer der ACF Fiorentina - Gegner Grasshopper Club Zürich als "einen der stärksten möglichen Gegner für uns" bezeichnete.

Für Kuban ist es die erste Europapokalsaison, und nachdem man zuletzt den schottischen Vertreter Motherwell FC ausschalten konnte geht das Abenteuer nun gegen den niederländischen Spitzenklub weiter. "Feyenoord ist eine tolle Mannschaft mit einer großen Tradition, aber das sind wir auch", so Fidler. "Das werden zwei interessante Duelle. Natürlich sind die Niederländer die Favoriten, aber wir haben ebenfalls Chancen. Wir haben einen starken Kader mit guten Spielern." Teamkollege David Tsoraev sieht einem offenen Duell entgegen. "Die Chancen stehen 50-50. Das wird eine enge Geschichte. Wir werden kämpfen, sie werden kämpfen", so der Mittelfeldmann.

Ronald Koeman, Trainer des Klubs aus Rotterdam, wird seine Hausaufgaben machen und kündigte an: "Wir werden ihr nächstes Spiel mit Sicherheit ansehen!" Feyenoord-Kapitän Stefan de Vrij will die Russen auf keinen Fall unterschätzen. "Sie haben Motherwell zu Null geschlagen und in Russland den fünften Platz belegt. Das sagt schon einiges über ihre Qualität aus."

Viola-Trainer Montella spricht dagegen von einem schweren Los gegen die Grasshoppers. "Sie kommen aus der Qualifikation zur Champions League und sind mit Sicherheit besser vorbereitet als wir. Das ist sicherlich eines der stärksten Teams, die wir bekommen konnten." Michael Skibbe, Trainer der Zürcher, war da schon etwas enthusiastischer: "Brilliant! Die Fiorentina ist ein italienisches Top-Team mit vielen tollen Einzelspielern - ich denke da vor allem an Mario Gomez. Das ist eine tolle Herausforderung."

Franco Collavino, Geschäftsführer von Udinese Calcio, schloss sich Montella in seinen Aussagen an, nachdem seine Mannschaft gegen den FC Slovan Liberec. ran muss. "Das ist der stärkste Gegner, den wir bekommen konnten", meinte er. "Wenn wir aber das Spiel so angehen, wie in der letzten Runde, und genau so konzentriert agieren, können wir weiterkommen."

Matjaž Kek, Trainer von HNK Rijeka, freute sich über den VfB Stuttgart als Gegner. "Das ist die Belohnung für alle Spieler und Fans", erklärte er. "Es ist toll, bei so einem großen Spiel dabei zu sein. Es ist klar, wer Favorit ist. Wobei man sagen muss, dass der Favorit nicht immer gewinnt. Wir werden alles dafür tun, um für eine Überraschung zu sorgen. Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic freut sich ebenfalls auf die Partie, schließlich verbrachte er in Rijeka eine Saison als Spieler. "Ich habe dort eine schöne Zeit gehabt. Für mich ist das natürlich etwas Besonderes, aber es wird nicht einfach."

"Dynamo Kyiv gehört in die Gruppenphase - das sieht die ganze Mannschaft so und ich habe da nichts hinzuzufügen", erklärte Stürmer Andriy Yarmolenko, dessen Mannschaft auf den FC Aktobe aus Kasachstan trifft. Der SC Braga darf sich derweil auf CS Pandurii Lignitul Târgu Jiu aus Rumänien freuen. "Sie sind zwar das erste Mal dabei, aber sie verdienen unseren Respekt. Wir wollen trotzdem in die Gruppenphase und dann so weit wie möglich kommen", erklärte Braga-Direktor Pedro Pereira.

Eintracht Frankfurt gewann den Wettbewerb bereits 1980 und ist seit der Saison 2006/07 nun zum ersten Mal wieder dabei. Die Reise ins Unbekannte geht dabei zu Qarabağ FK. "Aserbaidschan ist Neuland für mich", so Trainer Armin Veh. "Dort war ich noch nie, aber dass wir zuerst auswärts spielen, ist schon einmal gut für uns." Der Vorstandvorsitzende Heribert Bruchhagen fügte hinzu: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Los. Ich denke, wir haben gute Chancen uns für die Gruppenphase zu qualifizieren."